Berufsunfähigkeitsversicherung Vergleich für 2017

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Berufsunfähigkeitsversicherung – Testsieger Vergleich 08/2017!

Wer sich zum ersten Mal mit einer Versicherung gegen Berufsunfähigkeit beschäftigt, hört regelmäßig, dass man vor dem Vertragsabschluss unbedingt ein Vergleich der Preise machen muss. Auch auf die Leistungen soll man achten. Und schließlich sind die Versicherungsbedingungen von Bedeutung. Doch warum ist das so? Und wie erkennt man als Laie überhaupt eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung? Obwohl die Berufsunfähigkeitsversicherung als sehr komplexe Versicherung gilt, kann man sich auch als Einsteiger mit der Thematik beschäftigen. Ein bisschen Hintergrundwissen ist hilfreich, wenn man sich an einen Versicherungsmakler wendet, um bei ihm eine Berufsunfähigkeitsversicherung zu vergleichen und abzuschließen. Dann ist es leichter, seiner Argumentation zu folgen und das beste Versicherungsprodukt für den persönlichen Bedarf zu finden.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung im Überblick

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt eine Rente in monatlichen Abständen, wenn man  seinen Beruf nicht mehr nachkommen kann wegen einer Erkrankung. Finanzberater und Spezialisten raten dringend zur Berufsunfähigkeitsversicherung als eine der bedeutsamsten Vorsorgeabsicherung, weil die öffentlichen Leistungen durch den Staat mittlerweile sehr knapp ausfallen. Umso erstaunlicher ist es das ein Großteil der Personen den Fall einer Berufsunfähigkeit nicht vorgesorgt hat oder diesen Fall einfach ignoriert. Insbesondere Personen in Ausbildung, Studium und auch Berufsanfänger nehmen kaum Kenntnis von diesem Thema. Doch gerade wenn man sich die Zahlen ansieht, wird deutlich welche Bedeutung der Verlust der eigenen Arbeitskraft für folgen hat. Ungefähr ein Drittel aller Arbeiter wird noch vor Renteneintritt erwerbs- oder berufsunfähig. Eine private Vorsorge im Bereich Berufsunfähigkeit ist daher essentiell.

Sinnvoll? Entscheidung für oder gegen eine Berufsunfähigkeitsversicherung

Generell ist es ratsam für alle Berufstätigen, das bestehende Risiko durch eine Krankheit oder einen Unfall eine Berufsunfähigkeit abzusichern. Gerade für jene Personen die kürzlich in das Berufsleben eingetreten sind, ist es wichtig sich im Falle eine Berufsunfähigkeit abzusichern, weil der Mindestanspruch aus der gesetzlichen Versicherung im Bezug der  Erwerbsminderungsrente frühestens nach fünf Jahren Wartedauer aktiv wird. Dies betrifft auch Selbständige. Vor dieser Wartezeit besteht Schutz. Für Personen die sich noch in Ausbildung befinden, wie Azubis, Schüler und Studierende, sowie für Hausfrauen und Hausmänner existieren gar kein Anspruch bezüglich einer gesetzlichen Rente. Aufgrund dieser Sachverhalte ist die Absicherung durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung enorm wichtig. Die Versicherung wird in der Regel wirksam bei vorliegender kompletter Berufsunfähigkeit. Personen in Ausbildung müssen ihre Ausbildung meist min. zu zweidrittel abgeschlossen haben.

Vorteile und Nachteile Berufsunfähigkeitsversicherung

Vor dem Vergleich einer Berufsunfähigkeitsversicherung steht zunächst einmal die Entscheidung ob eine Berufsunfähigkeitsversicherung überhaupt in Frage kommt. Diese Entscheidung muss natürlich jeder für sich selbst beantworten. Viele Arbeitnehmer wägen das für und wider ab und entscheiden sich schlussendlich auch gegen eine Absicherung der Arbeitskraft. Häufig liegt der Grund in den Kosten die eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit sich bringt. Einerseits kann je nach Beruf der monatliche Beitrag hoch ausfallen und zusätzlich werden Beiträge gezahlt, welche nicht angespart werden. Zum Ende der Versicherungszeit hat man als Arbeitnehmer im besten Falle also viel Geld eingezahlt und dafür jedoch keinerlei Leistung erhalten, außer dem beruhigendem Gefühl gut abgesichert gewesen zu sein. Die Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung sind in der Regel dann auch nicht angespart, sondern einfach weg. Ein weiterer Grund der Arbeitnehmer abschrecken kann, ist der befürchtete Leistungsfall. Tritt der Fall der Berufsunfähigkeit ein, so befürchten viele, dass der Versicherer nicht ohne weiteres die Leistung gewährt. Nur etwa ein Drittel der Beschäftigten in Deutschland hat sich bisher für den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung entschlossen.

Berufsunfähigkeitsversicherung Pro und Contra

Die Abwägung der Vorteile und Nachteile ist in jedem Falle ratsam wenn man vor der Entscheidung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung steht:

Vorteile

  • Finanzielle Absicherung im Fall der Berufsunfähigkeit
  • Leistet üblicherweise ursachenunabhängig
  • BU-Rentenhöhe lässt sich unabhängig und persönlich wählen
  • Kann durch Beitragsrückgewähr auch ohne Leistungsfall zahlen
  • Kombinationsoptionen mit weiteren Versicherungen möglich

Nachteile

  • Für bestimmte Berufsgruppen und ältere Arbeitnehmer teuer
  • Leistung häufig erst bei mindestens 50 Prozent Berufsunfähigkeit
  • Intransparente Klauseln können sich als schwierig im Leistungsfall erweisen
  • Altersbegrenzungen bei einer Reihe von Tarifen
  • Änderungen und Wechsel können neue Gesundheitsprüfung verlangen
Diagramm: Gründe gegen Berufsunfähigkeitsversicherung
Diagramm: Gründe gegenBberufsunfähigkeitsversicherung

Definition Berufsunfähigkeit

Per Definition bedeutet Berufsunfähigkeit, die Unfähigkeit einen vorher erlernten Beruf, weiterhin auszuführen. Im Gegensatz zur Erwerbsunfähigkeit, kann der Betroffene jedoch noch eine andere Tätigkeit ausüben. Sofern sie ihm sowohl psychisch als auch physisch zumutbar ist.

Die Berufsunfähigkeit kann diverse Ursachen haben. Sei es Krankheit oder ein berufstypischer Unfall, der verhindert die Tätigkeit weiterhin auszuüben. Um die Berufsunfähigkeit festzustellen, muss eine ärztliche Untersuchung stattfinden. Bestätigt diese Examination die tatsächliche Berufsunfähigkeit, ist der Betroffene offiziell nicht mehr in der Lage, seine gelernte Arbeit aufzunehmen.

Finanzielles Risiko seit Rentenversicherung

Das Risiko in eine finanzielle Not zu geraten, ist seit der Reform der Rentenversicherung 2001 stark gestiegen. So gibt es nur noch für alle vor dem 2. Januar 1961 geborenen Mitglieder, eine teilweise Absicherung und diese auch nur unter bestimmten Umständen. Vor allen Dingen handwerkliche Berufe, wie Dachdecker oder Maurer, sind immer in einem besonderen Risiko in die Berufsunfähigkeit zu geraten. Um diesem entgegenzukommen gibt es mehrere Möglichkeiten. Am bekanntesten ist die selbstständige Versicherung für diesen Fall oder einer Risikoversicherung inklusive einer Berufsunfähigkeitzusatzversicherung. Der Versicherte muss zwar höhere Beiträge in Kauf nehmen, kann sich aber absolut sicher sein, im Falle einer Berufsunfähigkeit, rundum geschützt zu sein.

Berufsunfähigkeitsversicherung Regelungen und Informationen

Die Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV) gibt es als eigenständige private Risikoversicherung. Des Weiteren gibt es die Berufsunfähigkeitsversicherung als Zusatzversicherung zu privaten Lebens- und Rentenversicherungen. Leistungen der Berufsunfähigkeitsversicherung sind die Zahlung von Berufsunfähigkeitsrenten. Bei Zusatzversicherungen kommt als Leistung auch die Beitragsbefreiung der Hauptversicherung für die Dauer der Berufsunfähigkeit in Frage.

Voraussetzung für die Zahlung der Berufsunfähigkeitsrente ist, dass Berufsunfähigkeit vorliegt. Dieser Begriff stammt ursprünglich aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Hier gibt es seit einigen Jahren keine Berufsunfähigkeitsrenten mehr, sondern nur noch Erwerbsminderungsrenten. Ausnahmen gibt es nur für ältere Versicherte, die noch einen Bestandsschutz haben.

Als Berufsunfähigkeit bezeichnet man die Unfähigkeit infolge Krankheit, Unfall oder Gebrechen seinen bisherigen Beruf weiter auszuüben. Abgestellt wird auf den Beruf, was mitunter zu schwierigen Beurteilungen führt. Insbesondere gilt das für Hausfrauen, Studenten oder nicht Erwerbstätige. Viele Verträge enthalten eine Verweisungsklausel, nach der Berufsunfähigkeit nicht vorliegt, wenn der Versicherte noch einen anderen Beruf ausüben kann.

Ab wann Berufsunfähigkeit vorliegt, wird unterschiedlich beurteilt. Dies hängt von dem Prognosezeitraum im Versicherungsvertrag ab, wie lange voraussichtlich Berufsunfähigkeit besteht. Der übliche Zeitraum ist sechs Monate. Die Dauer der Berufsunfähigkeitsrente richtet sich nach dem abgeschlossenen Vertrag. Üblicherweise endet die Berufsunfähigkeitsrente mit Eintritt der Altersrente. Es kann bei Ablauf jedoch zu Versorgungslücken kommen, wenn die Berufsunfähigkeitsversicherung nicht mit den Altersrenten abgestimmt ist. Endet die Berufsunfähigkeitsente mit 60 Jahren und beginnt die private Altersversorgung erst mit 65 Jahren, hat der Versicherte eine erhebliche Versorgungslücke.

Absicherung bei Berufsunfähigkeit: Ein heterogener Markt mit vielen Produkten

Zunächst muss man wissen, dass fast alle etablierten Lebensversicherer mindestens einen Tarif für eine selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung im Portfolio haben. Meist gibt es sogar mehrere Tarife, wenn ein Versicherer eine Basis- und eine Komfortvariante anbietet. Dann kommen häufig noch die Zusatzversicherungen in Kombination mit einer Lebens- oder Rentenversicherung dazu. So entsteht eine sehr vielfältige Produktlandschaft aus Tarifen der Berufsunfähigkeitsversicherung mit unterschiedlichsten Konditionen. Nicht umsonst raten Versicherungsexperten und Verbraucherschützer dazu, einen sorgfältigen Tarifvergleich durchzuführen und dabei auf Preise und Leistungen zu achten, bevor man den Vertrag unterschreibt. Nur so ist man nämlich recht sicher, einen Tarif zu finden, der wirklich zum individuellen Versicherungsbedarf passt. Doch worin unterscheiden sich im Vergleich zum Beispiel Leistungen und Preise?

Vergleich und Test Berufsunfähigkeitsversicherung

Testergebnis von Stiftung Warentest zur Berufsunfähigkeitsversicherung 2015
In der Finanztest Ausgabe 8/2015 wurden insgesamt 70 Tarife zur Berufsunfähigkeitsversicherung untersucht.
Hier sehen Sie die Top sechs Tarife für die Berufsunfähigkeitsversicherung im Test von Finanztest:

  • Provinzial Rheinland: SBU Top-SBV
  • Europa SBU: Vorsorge Premium E-B1
  • Condor: SBU C 80
  • HanseMerkur: SBU Profi Care
  • R+V: BUZ BR
  • R+V: SBU BV

Test und Vergleich 2015 durch Morgen & Morgen

Morgen & Morgen hatte im Vergleich für die Berufsunfähigkeitsversicherung 532 Tarife von 73 Versicherern getestet.
Hier sehen Sie die fünf besten Tarife für die Berufsunfähigkeitsversicherung im Test bei Morgen & Morgen:

  • WWK: SBUKomfort / BS06
  • Continentale: B1, BUV Premium
  • Volkswohl Bund: SBU
  • Allianz: Berufsunfähigkeits Police Plus OBUU
  • Alte Leipziger: SecurAL LBV10

Tarifvergleich Berufsunfähigkeitsversicherung: Große Bandbreite bei Leistungen und Preisen

Einen ersten Anhaltspunkt zum Preis-Leistungs-Verhältnis bei allen Tarifen der Berufsunfähigkeitsversicherung bieten die Ratings der großen Analysehäuser wie Franke und Bornberg oder Stiftung Warentest. Diese Institutionen führen in regelmäßigen Abständen Untersuchungen der Tariflandschaft durch, dabei werden Preise und Leistungen verglichen und der Tarif mit einem Rating versehen. Das Rating entspricht einer Note, die letztlich einen Anhaltspunkt für die Qualität des Tarifs bietet. Solche Testergebnisse sind unabhängig und deshalb von recht guter Aussagekraft bei einem Vergleich.
Wichtige Leistungsunterschiede gibt es auch heute noch bei den Fragen nach der abstrakten und der konkreten Verweisung. Auch zu den Nachversicherungsgarantien sind enorme Differenzen zu beobachten. Hochwertige Tarife der Berufsunfähigkeitsversicherung wollen heute häufig eine Arbeitsunfähigkeitsoption und eine Pflegeoption berücksichtigen. Und natürlich sollte ein Berufswechsel nicht anzuzeigen sein, wenn dieser nach dem Vertragsabschluss geschieht. Als Anhaltspunkt können gelten, das Tarife mit einem sehr guten Rating recht kundenfreundliche Bedingungen bieten. Darunter fallen häufig die Komfort- oder Premiumprodukte, die im Vergleich dann auch etwas teurer sind. Bei den Basisversicherungslösungen muss der Kunde häufig Abstriche bei der Leistung machen. Dafür ist dann auch der Preis etwas geringer. Wer aber gut und vernünftig abgesichert sein will, sollte unbedingt einen höherwertigen Tarif der Berufsunfähigkeitsversicherung nehmen, denn es lohnt sich oft nicht, wenig zu bezahlen und auf Leistungen zu verzichten.
Trotzdem zeigt sich bei einem fundierten Vergleich meist auch, dass es ein enormes Preisgefälle sogar bei gleicher Leistung gibt. Nicht selten liegt zwischen dem günstigsten und dem teuersten Tarif eine Bandbreite von mehreren 100 Euro im Jahr. Wer also Geld sparen will, ohne auf Leistungen zu verzichten, sollte auch aufgrund der Bandbreite der Preise unbedingt den Tarifen einen Vergleich unterziehen, bevor er einen Vertrag unterschreibt.

Brutto- und Nettoprämie machen den Unterschied beim Vergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung

In einem Preisvergleich der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte vor allem ein Detail auffallen: Die Versicherer unterscheiden nach Brutto- und Nettopreisen. Unter dem Bruttopreis für den Versicherungsschutz ist der tatsächliche Preis einschließlich der Versicherungssteuer zu verstehen. Um den Nettopreis zu berechnen, ziehen die Versicherer die Gewinn- und Überschussbeteiligung ab, sofern der Versicherte sich für die Sofortverrechnung entschieden hat. Die Gewinn- und Überschussbeteiligung wird von einem Versicherer für die Berufsunfähigkeitsversicherung durch sein laufendes Geschäft erwirtschaftet. Er hat verschiedene Möglichkeiten, den Versicherten daran zu beteiligen. Sofern der Versicherte die Sofortverrechnung wählt, wird die Beteiligung sofort vom Bruttopreis abgezogen. So entsteht die Nettoprämie für den Versicherungsschutz. Da die Gewinn- und Überschussbeteiligung nicht garantiert ist, hat der Versicherte keine Gewissheit, dass ein vordergründig attraktiver Nettopreis für die Berufsunfähigkeitsversicherung dauerhaft so günstig bleibt. Wenn es dem Versicherer beliebt, kann er den Nettopreis deutlich erhöhen, ohne dass der Versicherte dagegen vorgehen kann. Trotzdem bauen viele Versicherungsvergleiche ausschließlich auf der Nettoprämie auf. Gerade Gesellschaften mit hohen Gewinn- und Überschussbeteiligungen positionieren sich in einem Vergleich für die Berufsunfähigkeitsversicherung auf Nettobasis außerordentlich gut und täuschen den Versicherten letztlich mit der sehr attraktiven Versicherungsprämie. Der Unterschied zwischen Brutto- und Nettoberechnung muss unbedingt bekannt sein und im Vergleich der Preise für die Berufsunfähigkeitsversicherung Beachtung finden, wenn man wirklich sorgfältig vorgehen will und sich auf der Basis von fundierten Informationen entscheiden will.

Wie bestimmt sich die Höhe der Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Personen, die sich gegen eine drohende Berufsunfähigkeit versichern, zahlen hierfür sehr unterschiedliche Prämien bei gleichem Leistungsversprechen. Das hängt mit der ersten Gesundheitsprüfung, dem Alter beim Abschluss und dem Beruf zusammen. Die Versicherer müssen ihre Klienten nach versicherungsmathematischen Grundsätzen in Risikogruppen einteilen. Die letztendliche Ermittlung der Mitgliedsbeiträge wird von den Versicherern zunächst durch eine Aufteilung der Mitglieder in unterschiedliche Risikogruppen vollzogen. Hierzu werden die ausgeübten Berufe und Tätigkeiten als Basis genommen. Berufe die überwiegend im Büro stattfinden sind in der Regel weniger Risikoreich wie andere Berufe die körperliche Arbeit beinhalten z.B. Maurer, Zimmermänner etc. So kann eine Risikoeinstufung anhand der Gefahren am Arbeitsplatz vorgenommen. Ferner ist das Lebensalter auch Ausschlaggebend und Relevant. Es gilt, desto weniger Alt, beziehungsweise je jünger Sie bei Beginn einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind, desto geringer sind üblicherweise auch die Beiträge.

Risikogruppen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Dass körperlich Berufstätige höhere Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlen und auch der Dachdecker mit seinem riskanten Job tiefer in die Tasche greift als so manch anderer Arbeiter, ist allgemein bekannt. Doch bei anderen Risikogruppen erscheint die Einteilung der Versicherer nicht ohne weiteres nachvollziehbar. Vier Risikogruppen unterscheiden sie, in der untersten Kategorie 1 mit der preiswertesten Berufsunfähigkeitsversicherung finden sich beispielsweise Ärzte, Juristen, Diplom-Kaufleute oder Wissenschaftler wieder. Die Gruppe 2 umfasst Verkäufer und Sekretärinnen, Bürokaufleute und Bankangestellte, in der Gruppe 3 mit erhöhtem Risiko zahlen Gastwirte, Mechaniker, Kindergärtnerinnen und Landwirte schon deutlich erhöhte Beiträge, und richtig teuer wird es im Vergleich in Gruppe 4 für die Maurer, Schornsteinfeger, Dachdecker und Maler, aber auch für Eisenbahnschaffner, Krankenpfleger und sogar Künstler. Wieso sind die Letzteren so gefährdet? Ganz einfach: Wenn der Geiger eines Sinfonieorchesters auch nur eine geringfügige Beeinträchtigung einer Fingerkuppe der linken Hand hinnehmen muss oder ein Trompeter sich den Lippennerv durchgeblasen hat, dann werden diese Kollegen berufsunfähig.

So unterschiedlich werden Berufe im Vergleich bewertet

Die großen Unterschiede bei den Versicherungsprämien der Berufsunfähigkeitsversicherung sind nicht nur in den Leistungen oder der Nettokalkulation begründet. Ausschlaggebend ist auch die Einstufung der einzelnen Berufe zu Risikoklassen. Natürlich ist das Risiko, krankheitsbedingt dem bisherigen Beruf nicht mehr nachgehen zu können, bei Berufen mit einem hohen Anteil an körperlichen Tätigkeiten vergleichsweise hoch.
Vor diesem Hintergrund ist verständlich, dass sich angestellte Akademiker häufig deutlich günstiger versichern können als gewerbetreibende Selbständige. Trotzdem muss man wissen, dass die Einstufung der Berufe zu den einzelnen Risikoklassen von Versicherer zu Versicherer im Vergleich deutlich abweicht. Es kann also gut sein, dass eine risikobehaftete Tätigkeit bei einem Versicherer in einer ganz anderen Risikogruppe ausgewiesen wird als bei vielen anderen Versicherern der Berufsunfähigkeitsversicherung. Aus der Zuordnung zu den Risikogruppen ergibt sich aber unmittelbar der Preis für den Versicherungsschutz. Wer also in einem Beruf tätig ist, der gemeinhin als risikoreich bewertet ist, sollte unbedingt einen Vergleich der Prämien für die Berufsunfähigkeitsversicherung durchführen, um den optimalen Anbieter zu finden.

Differenzen auch bei Gesundheitszuschlägen der Berufsunfähigkeitsversicherung

Weitere Unterschiede gibt es bei der Festlegung der Gesundheitszuschläge. Sie fallen an, wenn jemand im Versicherungsantrag eine Vorerkrankung angibt. Der Versicherer ist dann berechtigt, einen Risikozuschlag zu verlangen. Damit beteiligt er den Versicherten an dem potenziell höheren Risiko, dauerhaft nicht mehr arbeiten zu können. Je nach Krankheitsbild und Gesellschaft können die Risikozuschläge sehr stark variieren. Mit ihnen unterscheiden sich natürlich auch die Kosten für den Versicherungsschutz, deshalb sollten Interessenten mit Vorerkrankungen unbedingt einen Vergleich der Beiträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung durchführen.
Es gibt also sehr unterschiedliche Ansätze, die Kosten für den Versicherungsschutz zu optimieren. Ein Vergleich der Versicherungsbeiträge ist deshalb vor dem Vertragsabschluss unbedingt zu empfehlen. Am besten überlässt man diesen Vergleich einem erfahrenen Versicherungsmakler, der auf die Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert ist und der im regelmäßigen Kontakt mit den Gesellschaften steht. Er ist vor allem für Versicherte in Risikoberufen oder bei Vorerkrankungen der kompetente Ansprechpartner.

Tipp: Bestehende Berufsunfähigkeitsversicherung prüfen und Vergleichen

Thema: Anpassung der BU-Prämien in den 2000er Jahren
Etwas ältere Berufstätige sollten ihre Verträge für die Berufsunfähigkeitsversicherung einmal überprüfen, denn die Versicherer nahmen in den 2000er Jahren einige Male Anpassungen vor. So kann es sich lohnen, bei der einen oder anderen Berufsunfähigkeitsversicherung nachzubessern, manchmal lohnen sogar eine Kündigung und ein Vergleich, um dann einen Neuabschluss herbeizuführen. Das sollte aber sehr gut bedacht werden, weil gezahlte Prämien für die Berufsunfähigkeitsversicherung dann verloren sind.

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Eine Berufsunfähigkeitsversicherung berechnen: Das muss man wissen
Das Berechnen der Berufsunfähigkeitsversicherung ist für den Laien nicht einfach. Neben der Entscheidung hinsichtlich der Rentenhöhe, sind Tarifleistungen und Laufzeit wichtige Faktoren für ein optimales Ergebnis. Versicherungsspezialisten können hier wertvolle Beratungen bieten, die in der Regel kostenlos sind und dabei helfen die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden.

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Versicherungsvergleiche sind im Trend, denn mit der regelmäßigen Überprüfung des Versicherungsschutzes lässt sich bares Geld sparen. Selbst die Verbraucherschützer weisen regelmäßig darauf hin, wie wichtig es ist, von Zeit zu Zeit einen Blick auf die aktuellen Tarife zu werfen. Häufig wird dann empfohlen, einen Tarifvergleichsrechner zum Berechnen zu benutzen. Er soll dazu dienen, sich einen Überblick über die neuesten Tarife zu verschaffen und einen Vergleich zum bestehenden Versicherungsschutz anzustellen. Wer seine Berufsunfähigkeitsversicherung berechnen und damit überprüfen möchte, stößt vielleicht auf die eine oder andere Überraschung. Deshalb ist es gut zu wissen, was man bei der Berechnung der Berufsunfähigkeitsversicherung unbedingt beachten sollte.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine komplexe Absicherung – Berechnen der Rente vom Spezialisten mit Vorteilen

Grundsätzlich gehört die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den eher komplizierten Versicherungen. Die Rente der Berufsunfähigkeitsversicherung muss ausreichend hoch berechnet sein, um den Lebensstandard auch dann zu halten, wenn man nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann. Die Gesundheitsfragen sind wahrheitsgemäß zu beantworten, die Antworten müssen vollständig sein. Und auch die Tarifbedingungen können so formuliert sein, dass man sie als Laie kaum versteht. Deshalb empfehlen Verbraucherschützer und Versicherungsexperten, einen Tarifvergleich und eine Berechnung nur selbst durchzuführen, wenn man profunde Kenntnisse von der Materie hat. Somit gehört der Vergleich von Preisen und Leistungen im Grunde in die Hand eines Versicherungsmaklers. Nur er kann eine Berufsunfähigkeitsversicherung fundiert berechnen, so dass man sich auf seine Aussage verlassen kann. Wer trotzdem selbst aktiv werden möchte und seinen Versicherungsschutz berechnen will, sollte auf folgende Details achten.

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Unterschiedliche Tarifrechner zum berechnen der Berufsunfähigkeitsversicherung, ein gemeinsames Ziel

Die meisten Onlinerechner für die Berufsunfähigkeitsversicherung sind recht ähnlich gehalten. Man gibt die persönlichen Daten ein und legt fest, welche Leistungen die Berufsunfähigkeitsversicherung abdecken soll. Häufig kann man sich beim Berechnen dabei an einem schon bestehenden Vertrag orientieren, in der Versicherungspolice sollten diese Angaben enthalten sein. Interessant ist allerdings, wie dann der Preis für die Berufsunfähigkeitsversicherung berechnet wird. Häufig werden die Daten nämlich an einen Versicherungsmakler übertragen. Dieser wird dann ein Angebot für die Berufsunfähigkeitsversicherung erstellen und berechnen und sich mit dem Antragsteller in Verbindung setzen. Damit ist allerdings das Ziel einer Onlineberechnung verfehlt, denn auf die Antwort muss man meist etwas warten. Nur wenige Onlinerechner für die Berufsunfähigkeitsversicherung berechnen die Kosten für den Versicherungsschutz anhand der eingegebenen Daten und ohne manuelles Eingreifen eines Versicherungsexperten. Diese Rechner greifen dann auf die veröffentlichten Tarife der Versicherer zu. Natürlich geht es bei allen Onlinerechnern darum, dem Interessenten einen preiswerten Tarif zu empfehlen und einen Vertragsabschluss herbeizuführen. Man muss aber wissen, dass die Nutzung des Rechners den Kontakt zu einem Versicherungsfachmann nach sich ziehen kann. Eine Preisberechnung, die ausschließlich online gehalten ist und die der Antragsteller ohne fremde Hilfe durchführen kann, ist eher selten für die Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden.

Rechner Berufsunfähigkeitsversicherung mit Beispielergebnissen und Beratung

Eine weitere Variante für das Berechnen der Berufsunfähigkeitsversicherung bieten Vergleichsrechner bei denen zunächst eine Reihe von persönlichen Daten erfasst werden:

  • Geschlecht
  • Geburtsdatum
  • Gewünschte monatliche Rentenhöhe
  • Versicherungsschutz bis zum gewünschten Lebensjahr
  • Art der beruflichen Tätigkeit
  • Berufsgruppe

Im nächsten Schritt wird dann bereits eine Liste von Gesellschaften der Berufsunfähigkeitsversicherung mit passenden Tarifen beim Berechnen dargestellt. Hierbei werden lediglich das Leistungsniveau, Kundenbewertungen und der monatliche zu zahlende Beitrag für die Berufsunfähigkeitsversicherung gezeigt.

Ein wirkliches Berechnen der Berufsunfähigkeitsversicherung ist auch hier nur im geringen Umfang erfolgt. Die Beratung durch einen ausgebildeten Versicherungsexperten bleibt dabei nicht aus. Was allerdings bei einem guten Berater sehr Vorteilhaft sein kann.

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Beispielvorschau Tarifergebnis Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner von finanzen.de
Beispielvorschau Tarifergebnis Berufsunfähigkeitsversicherung Rechner von finanzen.de

So wird die Versicherungsprämie für die Berufsunfähigkeitsversicherung berechnet

Unabhängig davon, ob ein Versicherungsexperte den Preis für den Schutz für eine Berufsunfähigkeit ermittelt oder ob der Tarifrechner auf die veröffentlichten Versicherungswerke zugreift, werden beim Berechnen der Kosten immer die gleichen Daten angelegt. Ausschlaggebend ist zum einen die Höhe der Berufsunfähigkeitsrente. Sie sollte natürlich so bemessen sein, dass sie ausreicht, um den Lebensstandard zu sichern, wenn man den versicherten Beruf nicht mehr ausübt. Um Geld zu sparen, setzen selbst erfahrene Versicherungsfachleute häufig eine zu geringe Rente für die Berufsunfähigkeit an. Das ist ein fataler Fehler, denn nicht selten liegt die Rente der Berufsunfähigkeitsversicherung dann nur etwa so hoch wie die geltende Grundsicherung. Dann ist allerdings nicht mehr gewährleistet, dass man den gewohnten Lebensstandard noch erhalten kann.

Einstiegsalter relevant für die Kosten beim Berechnen

Zum anderen ist natürlich auch das Einstiegsalter der versicherten Person maßgeblich. Als Anhaltspunkt gilt, dass die Kosten für die für die Berufsunfähigkeitsversicherung umso höher sind, je älter der Versicherte ist. Das liegt daran, dass die Versicherer davon ausgehen, dass der Versicherungsfall mit zunehmendem Alter leichter eintreten kann. Wenn man also einen Antragsteller mit 50 Jahren unter Vertrag nimmt, ist das Risiko höher, dass er tatsächlich krankheitsbedingt nicht mehr arbeiten kann als bei einem 20-Jährigen. Dieses Risiko wollen die Versicherer nicht allein tragen, sie verlangen deshalb für den älteren Antragsteller eine höhere Versicherungsprämie, um ihn an diesem Risiko zu beteiligen.

Kostenfaktor Tarifleistungen bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Und schließlich sind die Tarifleistungen für die Kosten des Versicherungsschutzes ausschlaggebend. Die meisten Versicherer bieten ihre selbständige Berufsunfähigkeitsversicherung in mehreren Varianten an. Gängig ist ein Standard- oder Basistarif, hinzu kommt eine Premium- oder Plusvariante. Sie enthält zusätzliche Leistungen wie ein optionales Pflegepaket oder eine Absicherung gegen Arbeitsunfähigkeit und ist deshalb etwas teurer. Der Antragsteller muss sich also überlegen, ob er eine sehr hochwertige Absicherung will und dafür etwas mehr Geld ausgeben möchte oder ob eine Basisabsicherung genügt.

Aus diesen Eckdaten werden die Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung schließlich berechnet. Wenn im Versicherungsantrag Vorerkrankungen angegeben wurden, kommt häufig noch ein Risikozuschlag hinzu. Er kann im Einzelfall und je nach Krankheit bis zu 100 Prozent ausmachen und die Kosten für die Berufsunfähigkeitsversicherung beim Berechnen somit sehr in die Höhe treiben.

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