Schwierigkeiten Berufsunfähigkeitsversicherung Abschluss

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Ablehnungen in der Berufsunfähigkeitsversicherung – Mögliche Schwierigkeiten, einen Berufsunfähigkeitsabschluss zu bekommen – Akzeptieren Versicherer der Berufsunfähigkeitsversicherung zunehmend nur noch junge und gesunde Antragsteller in Berufen, die ein vergleichsweise geringes Risiko der Berufsunfähigkeit mit sich bringen?

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Der Verlust der Arbeitskraft gehört zu den wichtigsten Risiken, die Arbeitnehmer und Selbständige absichern müssen. Einschlägige Studien belegen immer wieder, dass rund 75 Prozent der Beschäftigten keinen ausreichenden Versicherungsschutz im Fall einer Berufsunfähigkeit nachweisen können. Gleichzeitig glauben 25 Prozent der Berufstätigen heute schon, dass sie ihre aktuelle berufliche Tätigkeit nicht bis ins Rentenalter ausüben können. Zieht man dann noch in Betracht, dass insbesondere psychische Erkrankungen wie der gefürchtet Burn-Out immer häufiger ausschlaggebend dafür sind, dass Menschen ihrem Beruf nicht bis zum Eintritt in den Ruhestand nachgehen können, wird klar, wie wichtig eine solide Absicherung gegen den Verlust der Arbeitskraft ist. Diesem Umstand haben die Versicherer in den vergangenen Jahren durchaus Rechnung getragen.

Zahl der Antragsablehnungen nimmt zu

Einschlägige Untersuchungen der großen Analysehäuser Franke und Bornberg und Morgen und Morgen haben erst zu Beginn des Jahres 2013 belegt, dass die deutsche Versicherungslandschaft im Bereich der Berufsunfähigkeitsversicherung sehr gut positioniert ist. Viele der etablierten Versicherer bieten Tarife mit einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Paket. Wer sich für einen Premiumtarif entscheidet, der von den unabhängigen Analysehäusern ausgezeichnet wurde, darf mit einer sehr soliden Absicherung gegen den Verlust der Arbeitskraft rechnen. Der Verzicht auf alle Verweisungen, umfangreiche Nachversicherungsgarantien und sofortige Leistungen im Anschluss an die Zahlung des Krankengeldes sind nur einige der Bedingungen, die solche Premiumtarife auszeichnen. Und doch berichten gerade diese Analysehäuser immer wieder von Schwierigkeiten, denen sich die Antragsteller ausgesetzt sehen: Die Zahl der Antragsablehnungen nimmt unaufhörlich zu.

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Junge und gesunde Antragsteller mit besseren Chancen für die Berufsunfähigkeitsversicherung?

Für den Versicherten scheint sich ein Trend abzuzeichnen, nach dem die Versicherer zunehmend nur noch junge und gesunde Antragsteller in Berufen akzeptieren, die ein vergleichsweise geringes Risiko der Berufsunfähigkeit mit sich bringen. In gewisser Hinsicht geht die Tendenz offenbar in eine Richtung, die man der privaten Krankenversicherung über viele Jahre bereits hinweg nachgesagt hat, denn dort wurden vordergründig lediglich junge und gesunde Versicherte angenommen, die allenfalls geringe Krankheitskosten verursachen. Nach Ansicht der Analysehäuser und der Verbraucherschützer gehen die Versicherer der Berufsunfähigkeitsversicherung scheinbar einen ähnlichen Weg und lehnen Berufsgruppen ab, die ein potenziell erhöhtes Risiko bergen, die Arbeitskraft tatsächlich zu verlieren.

Aus der Sicht der Versicherer ist diese Tendenz aus wirtschaftlichen Gründen sicher nachzuvollziehen. Sie müssen ihr Risiko begrenzen, im Versicherungsfall tatsächlich Leistungen erbringen zu müssen. Dieses Risiko lässt sich nur eindämmen, indem man junge Versicherte ohne gesundheitliche Probleme annimmt, die in vordergründig wenig problematischen Berufen arbeiten.

Versicherte, die sich mit einer Ablehnung konfrontiert sehen, haben dagegen nur die Möglichkeit, ihren Antrag bei weiteren Versicherungsunternehmen einzureichen. Führt auch das nicht zum Erfolg, bleiben mit der Erwerbsunfähigkeitsversicherung und der Unfallversicherung Alternativen, die einen substanziellen Schutz vor dem Verlust der Arbeitskraft bieten können.

bt-bu