Welche Versicherungsdauer ist ratsam für die Berufsunfähigkeitsrente?

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Die Berufsunfähigkeitsrente sollte grundsätzlich bis zum Renteneintrittsalter versichert werden. Allerdings wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung, welche bis zum Endalter von 60 Jahren abgeschlossen wird, deutlich günstiger sein als eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die bis zum 65. oder gar bis zum 67. Lebensjahr läuft.

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Höhere Beitragskosten bei längerer Versicherungsdauer

Die Gründe für die höheren Kosten bei längerer Versicherungsdauer liegen darin begründet, dass die Wahrscheinlichkeit, mit zunehmendem Alter berufsunfähig zu werden, ab dem 60. Lebensjahr gravierend steigt. Der Versicherer wird den Versicherten an diesem erhöhten Risiko beteiligen und einen Teil der erwarteten Kosten auf ihn verlagern. Deshalb wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Endalter 65 oder 67 deutlich teurer sein als eine Berufsunfähigkeitsrente, welche nur bis zum 60. Lebensjahr gezahlt wird.

Auch hier gilt es letztlich, einen Ausgleich zu schaffen zwischen den erwarteten Kosten auf der einen Seite und einer vernünftigen Absicherung auf der anderen Seite. Die Maximallösung sieht sicher eine Absicherung bis zum Renteneintrittsalter vor, doch diese kann im Vergleich eben sehr kostspielig werden. Hilft auch ein Versicherungsvergleich nicht weiter, die Kosten für den Versicherungsschutz zu reduzieren, bleibt am Ende nur übrig, das Endalter etwas niedriger anzusetzen und im Alter eine gewisse Deckungslücke in Kauf zu nehmen, wenn die Kosten in einem überschaubaren Rahmen bleiben sollen.

bt-bu