Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes Typ 2

Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes: Über sechs Millionen Deutsche sind vom Diabetes Typ 2 betroffen. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat sich die Krankheit stark verbreitet und eine Steigerung von knapp 40% erreicht. Die Volkskrankheit betrifft damit heute etwa acht Prozent der deutschen Bevölkerung und ist damit auch als Risiko für viele Arbeitnehmer hinsichtlich einer drohenden Berufsunfähigkeit zu sehen.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes
Krankheitshäufigkeit Diabetes in Deutschland – Quelle: statista.com

Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes Typ 2: Schwierig, aber nicht unmöglich

Wer unter Vorerkrankungen leidet, findet häufig keinen Versicherer für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Noch weitaus größer wird das Problem, wenn es sich um eine chronische Stoffwechselkrankheit wie Diabetes Typ 2 handelt. In Deutschland ist eine Zuckererkrankung bei rund sieben Millionen Menschen festgestellt, davon entfallen immerhin 90 Prozent auf den Typ 2. Bei etwa vier Millionen Betroffenen sind erste Anzeichen vorhanden, doch noch ist die Krankheit nicht offiziell diagnostiziert und für die Versicherten nicht erkennbar. Doch was bedeutet eine solche Vorerkrankung für Patienten, die im Berufsleben stehen und eine Absicherung gegen Berufsunfähigkeit abschließen wollen? Als Richtlinie gilt, dass der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung mit Diabetes Typ 2 zwar schwieriger ist als bei Versicherten ohne Vorerkrankung. Doch es ist nicht unmöglich, einen bezahlbaren Versicherungsschutz zu finden. Von großer Bedeutung ist es, offen mit der Erkrankung umzugehen und damit der vorvertraglichen Anzeigepflicht des Versicherten gegenüber dem Versicherer der Berufsunfähigkeitsversicherung zu genügen.

Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes Typ 2 – Vorerkrankungen sind im Antrag anzugeben

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung sind Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag zu beantworten. Der Versicherer will damit prüfen, wie hoch das Risiko ist, dass eine Berufsunfähigkeit tatsächlich eintritt. Bei Vorerkrankungen geht man üblicherweise davon aus, dass dieses Risiko erhöht ist. Der Versicherer ist deshalb berechtigt, einen Risikozuschlag zu verlangen oder einen Leistungsausschluss zu vereinbaren. Das heißt, dass sich die Versicherungsprämie entweder stark erhöht oder dass die Vorerkrankung als Ursache für eine Berufsunfähigkeit ausgeschlossen wird. Der Versicherte müsste dann eine Prämie zahlen, die je nach Risikozuschlag um bis zu 100 Prozent teurer sein kann als der reguläre Beitrag. Bei einem Leistungsausschluss würde er keine Rente aus der Berufsunfähigkeitsversicherung erhalten, wenn er aufgrund seiner Vorerkrankung nicht mehr arbeiten könnte. Beide Konsequenzen sind möglich und hängen von der Annahmepolitik des Versicherers ab. Trotzdem muss man die Vorerkrankung im Versicherungsantrag unbedingt angeben. Verschweigen bringt an dieser Stelle nichts, denn der Versicherte macht sich ebenso wie der Versicherungsmakler einer vorvertraglichen Anzeigepflichtverletzung schuldig, die im schlimmsten Fall zum Verlust des Versicherungsschutzes und zur Kündigung des Vertrags durch den Versicherer führen kann. Deshalb sollte der Versicherte unbedingt wahrheitsgemäße und zutreffende Angaben im Versicherungsantrag machen. Gerade für Interessenten mit Vorerkrankungen wie der Zuckerkrankheit bzw. Diabetes ist es sehr ratsam, einen erfahrenen Versicherungsmakler aufzusuchen, der beim Vergleich und dem Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung berät.

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So hilft ein Fachmann bei der Suche für die Berufsunfähigkeitsversicherung

Ein Makler, der auf Berufsunfähigkeitsversicherungen spezialisiert ist, steht üblicherweise im regelmäßigen Kontakt mit allen großen Versicherungsgesellschaften. Er hat meist auch eine fundierte Kenntnis darüber, welche Gesellschaften eine recht offene Annahmepolitik halten und deshalb auch für Interessenten mit Vorerkrankungen wie Diabetes Typ 2 als Versicherungspartner in Frage kommen. Häufig besteht sogar schon seit vielen Jahren ein stabiles Geschäftsverhältnis zwischen dem Makler und seinen Versicherungspartnern, so dass man sehr fundierte und zuverlässige Informationen erhält, welche Gesellschaften sich als Vertragspartner anbieten. Doch selbst wenn ein Makler aus seiner Erfahrung heraus noch nicht genau einschätzen kann, welcher Versicherer bei Diabetes 2 in Frage kommt, kann er sich problemlos an die besten Gesellschaften am Markt wenden und dort eine Risikovoranfrage für die Berufsunfähigkeitsversicherung durchführen.

Bei dieser Risikovoranfrage für die Berufsunfähigkeitsversicherung reicht er üblicherweise einen Versicherungsantrag in anonymisierter Form ein. Darin sind alle Daten enthalten, die zur Kalkulation der Versicherungsprämie erforderlich sind. Lediglich der Name fehlt. Der Versicherer kann damit seine Risikoprüfung durchführen und den Betrag für die Versicherungsprämie genau kalkulieren. Vor allem kann er seinen Risikozuschlag oder einen Leistungsausschluss offenlegen. Sofern der Makler mehrere Gesellschaften um ein Angebot bittet, liegen nach dieser Anfrage mehrere Offerten auf dem Tisch, die man leicht miteinander vergleichen kann. Dadurch wird die Auswahl eines guten und bezahlbaren Versicherungsschutzes sehr erleichtert und beschleunigt. Letztlich ist es für Versicherte mit einer Diabetes 2-Vorerkrankung also nicht unmöglich, sondern lediglich etwas aufwändiger, einen Versicherungsschutz zu finden. Natürlich muss auch mit höheren Kosten gerechnet werden, doch das sollte in Anbetracht der Wichtigkeit der Berufsunfähigkeitsversicherung zu verschmerzen sein.

Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes: So sind die Alternativen einzuordnen

Ganz häufig hört man die Aussage, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung gut durch eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder durch eine Grundfähigkeitsversicherung zu ersetzen ist. Gerade bei Versicherten mit Vorerkrankungen wie Diabetes 2 werden diese Varianten häufig vorgeschlagen. Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung greift aber nur, wenn der Versicherte gar nicht mehr arbeiten gehen kann und dem Arbeitsmarkt auch für einen beliebigen anderen Beruf nicht mehr zur Verfügung steht. Eine Grundfähigkeitsversicherung garantiert dagegen eine Leistung, wenn eine der Grundfähigkeiten wie Sehen, Hören oder Gehen verloren ist. Ob eine der beiden Varianten als Ersatz einer Berufsunfähigkeitsversicherung in Frage kommt, ist immer im Einzelfall zu prüfen. Nach Möglichkeit sollte unbedingt der Berufsunfähigkeitsversicherung der Vorrang gegeben werden, selbst wenn diese etwas teurer ist. Sie steht für den maßgeschneiderten Schutz von Berufstätigen, die sich gegen den Verlust ihrer Arbeitskraft in ihrem ausgeübten Beruf versichern wollen und ist deshalb auch durch Alternativen nicht vollständig zu ersetzen.

Diabetes Typ 2 – Volkskrankheit und Ausmaß Berufsunfähigkeit

Allein in Deutschland erkranken täglich etwa 1.000 Menschen neu an Diabetes. Als Ursachen für Diabetes Typ 2 gelten neben der familiären Veranlagung insbesondere weitere zivilisatorische Begleiterscheinungen wie Bewegungsmangel und Übergewicht. Gerade eine Fehlernährung und Bewegungsmangel scheinen ein großes Problem Weltweit zu sein und das Ausmaß an Übergewicht zu steigern. Denn Übergewicht begünstigt Diabetes Typ 2. Mittlerweile sollen fast 70 Prozent der Männer und mehr als die Hälfte der Frauen in Deutschland unter Übergewicht leiden. Davon gilt knapp ein Viertel als Fettleibig (Adipositas). Eine Abnahme der Tendenz ist bisher nicht absehbar. Gerade die berufliche Situation kann hier bei vielen Arbeitnehmern als große Herausforderung gesehen werden. Bürotätigkeiten kennzeichnen sich nämlich in der Regel durch sitzende Arbeiten und bieten kaum Raum für Bewegung. Wer es hier nicht schafft dennoch Bewegung und sportliche Aktivitäten in seinen Alltag zu integrieren, läuft Gefahr übergewichtig zu werden. Das Risiko für Diabetes Typ 2 steigt somit und mit der Dauer auch das Risiko für eine Berufsunfähigkeit. Denn die Folgeerkrankungen von Diabetes Typ 2 können bedrohliche Ausmaße annehmen.

Folgeerkrankungen und Begleiterscheinungen Diabetes

Die Begleit- und Folgeerkrankungen einer Diabeteserkrankung können sowohl die Lebenserwartung aber auch sicher die Lebensqualität stark einschränken. Die Erkrankungen können in einem Maße einschränkend werden, dass eine Tätigkeit kaum noch möglich wird. In diesem Falle schließt die Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes eine damit auftretende finanzielle Lücke und sorgt dafür, dass zumindest der finanzielle Spielraum nicht zusätzlich zur existentiellen Bedrohung wird.

Statistisch sterben etwa jede Stunde drei Menschen an den Folgen von Diabetes. Bis zu 40 Prozent erleiden durch Diabetes Nierenschäden. Neben einer Dialysepflichtigkeit, können notwendige Amputationen oder der Verlust des Augenlichts starke Einschränkungen mit sich bringen, welche häufig eine unmittelbare Berufsunfähigkeit für die Betroffenen bedeutet. Auch die Gefahr für einen Schlaganfall kann bis zum Dreifachen ansteigen. Problematisch ist insbesondere, dass viele Menschen von ihrer Diabetes Typ 2 Erkrankung häufig noch nichts wissen. Durchschnittlich gilt, dass die Erkrankung erst acht bis zehn Jahre zu spät feststellt wird.

Bereits die Tatsache, dass Übergewicht und Diabetes Typ 2 als Volkskrankheit mittlerweile große Teile der Bevölkerung heute und leider auch vermutlich in Zukunft treffen wird, zeigt wie wichtig gerade für berufstätige eine Absicherung der Arbeitskraft durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes ist. Insbesondere die große Anzahl an Übergewichtigen hierzulande als auch Weltweit ist besorgniserregend.

Diabetes weltweit - Quelle: www.dzd-ev.de
Diabetes weltweit – Quelle: www.dzd-ev.de

Insgesamt wird sogar von einer Zunahme von Bewegungsmangel und Übergewicht ausgegangen. Die beste Vorsorge hiergegen bzw. gegen Diabetes Typ 2 ist eine Ernährungsumstellung und genügend Bewegung. Dennoch gilt die Absicherung der Arbeitskraft durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung Diabetes als eine der wichtigsten Versicherungen für Arbeitnehmer.

bt-bu