Berufsunfähigkeitsversicherung Depression

Berufsunfähigkeitsversicherung Depression
Berufsunfähigkeitsversicherung Depression: Hier finden Sie aktuelle und wichtige Informationen zum Thema Berufsunfähigkeit Depression und dem Thema Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen trotz Depressionen

Nach neuesten Untersuchungen gehen rund 25 Prozent der Befragten davon aus, ihren heutigen Beruf nicht bis zum Beginn des Ruhestands auszuüben. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Berufsunfähigen seit Jahren zu. Rund 40 Prozent der Renten wegen Berufsunfähigkeit werden aufgrund von Burnout oder Depression genehmigt. Diese Zahlen sind erschreckend, und sie zeigen, wie wichtig eine Absicherung gegen den Verlust der Arbeitskraft ist. Doch warum erkranken Berufstätige an Depressionen, und welche Leistungen erbringt eine Berufsunfähigkeitsversicherung Depression? Die Faktenlage erweist sich bei näherem Hinsehen als komplex.

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Berufsunfähigkeit Depression auf dem Vormarsch

Erst kürzlich haben die neuesten Zahlen aus der deutschen Versicherungswirtschaft und der Rentenversicherungsträger belegt, dass der größte Anteil der BU-Renten aufgrund von psychischen Erkrankungen gewährt wird. Damit haben Depressionen und Burnout Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparats als Ursache für den Verlust der Arbeitskraft überrundet. Während solche physischen Beschwerden häufig in Berufen mit einem hohen Anteil an körperlichen Arbeiten auftreten, findet man Depressionen oder Burnout nahezu regelmäßig in Bürotätigkeiten oder bei Arbeiten mit einem geringen Anteil an körperlichen Tätigkeiten. Offenbar treten Depressionen verstärkt in den deutschen Büros auf. Doch warum ist eine vordergründig leichte Schreibtischarbeit die wichtigste Ursache für den Verlust der Arbeitskraft?

Berufsunfähigkeitsversicherung Depression: Arbeitsverdichtung und Leistungsdruck machen krank

Mediziner und Psychologen warnen seit Jahren davor, dass eine zunehmende Arbeitsverdichtung und ein verstärkter Leistungsdruck negative Auswirkungen auf das psychische Befinden haben können. Nicht selten sind es die ambitionierten Top-Manager, die ihre Abteilung mit hohem Ehrgeiz zu immer neuen Erfolgen führen oder die engagierten Fachkräfte mit umfassendem Knowhow, die in verantwortungsvoller Position tätig sind. Gerade auf die sogenannten Besserverdienenden wird in der modernen Arbeitswelt ein zunehmender Druck ausgeübt. Hinzu kommt eine ständige Erreichbarkeit über digitale Medien wie Smartphone, Tablet und andere mobile Endgeräte. Nicht selten gelingt es nicht einmal am Wochenende oder im Urlaub, von der Arbeit abzuschalten. Hält man das über einen längeren Zeitraum durch, können massive Erschöpfungszustände, Gereiztheit und körperliche Beschwerden wie Kopf- und Magenschmerzen, Rückenschmerzen und andere Leiden die Folge sein. Vor allem eine Kombination aus hoher Arbeitsbelastung und aus privaten Problemen kann irgendwann in die Depression führen. Findet man nämlich in Privatleben in der Familie, bei Freunden, beim Sport oder bei einem Hobby nicht mehr die nötige Entspannung und den Abstand zur Arbeit, ist eine totale Erschöpfung fast vorprogrammiert. Vor diesem Hintergrund weisen Krankenkassen und Rentenversicherungsträger immer stärker darauf hin, wie wichtig eine umfassende Vorsorge ist, die den Arbeitgeber einbeziehen muss.

Berufsunfähigkeitsversicherung Depression: Vorsorgen ist besser als Rente beziehen

Sich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung Depression abzusichern, um sich dann im Berufsalltag zu verausgaben, macht schon im Eigeninteresse keinen Sinn. Ein solides betriebliches Gesundheitsmanagement ist einer der wichtigsten Faktoren, um einer hohen Arbeitsbelastung zu begegnen. Deshalb legen viele Unternehmen verstärkt Wert darauf, dass ihre Mitarbeiter einen gesunden Lebenswandel führen und sich vernünftig ernähren. Sportliche Angebote stehen auf dem Plan, um für regelmäßige Entspannung zu sorgen. Viele Arbeitgeber bieten sogar Yogakurse oder andere Entspannungsübungen für ihre Mitarbeiter an. Der gemeinsame Sport hilft dabei, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und die Bodenhaftung nicht zu verlieren. In Kombination mit einem breiten Angebot der Krankenkassen ergeben sich heute vielfältige Maßnahmen, der gefürchteten Depression frühzeitig vorzubeugen. Auch schalten manche Unternehmen ihre Server nach Feierabend oder am Wochenende ab, um ihren Mitarbeitern den Zugang zur Arbeit zu verwehren. Diese Maßnahmen mögen vor allem als Gesamtpaket sicher sehr wertvoll sein, um die Fälle der Berufsunfähigkeit aufgrund von Depressionen und Burnout in Zukunft nachhaltig zu reduzieren. Doch welche Hilfe erhalten Betroffene, wenn eine psychische Erkrankung diagnostiziert wurde? Können sie nach einer Diagnose überhaupt noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen trotz Depressionen?

Berufsunfähigkeitsversicherung Depression: Depression als anerkannter Grund für Berufsunfähigkeit

Psychische Erkrankungen wie Depressionen oder Burnout sind als Ursache für den Verlust der Arbeitskraft seit einigen Jahren anerkannt. Ein Versicherer wird bei einer entsprechenden Diagnose also eine BU-Rente zahlen, sofern die tariflichen Voraussetzungen erfüllt sind und sofern sich aus der Antragsprüfung eine Leistungspflicht für den Versicherer bestätigt. Natürlich wird die Leistungsprüfung sehr sorgfältig durchgeführt, hier erwartet den Erkrankten letztlich das gleiche Verfahren, das auch Patienten mit einer physischen Krankheit durchlaufen müssen. Nach der Beantragung werden medizinische Gutachten erstellt, der voraussichtliche Krankheitszeitraum ist zu ermitteln, eine Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflichten ist zu prüfen. Bestätigt der Versicherer eine Leistungspflicht, kann er diese zunächst zeitlich begrenzen. Es besteht also die Möglichkeit, dass eine BU-Rente vorerst nur für einige Monate gezahlt wird. Der Versicherer behält sich dann das Recht vor, seine Leistungspflicht zu einem späteren Zeitpunkt in Abhängigkeit von einer erneuten Diagnose der Fachärzte zu prüfen. Dieses Verfahren ist üblich und anerkannt. Bei wiederholter und unveränderter Diagnose und bei einer Prognose über einen längeren Zeitraum kann eine Berufsunfähigkeit dann auch auf Dauer ausgesprochen werden. Doch was haben Versicherte zu beachten, die in jungen Jahren an Depressionen erkrankt waren und nach einer Therapie wieder am Berufsleben teilnehmen? Welche Möglichkeiten haben sie, sich gegen den Verlust der Arbeitskraft bei einer Berufsunfähigkeit Depression zu versichern?

Berufsunfähigkeitsversicherung Depression: Ein Vertragsabschluss für Erkrankte ist schwierig

Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen trotz Depressionen? Wer früher schon einmal an Depressionen erkrankt war und wieder arbeiten kann, möchte vielleicht für die neue Tätigkeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen trotz Depression. Vielleicht hat man eine gänzlich neue Beschäftigung gewählt, die ein geringeres Einkommen verspricht, die aber insgesamt zu einem besseren Wohlbefinden führt. Eine neue Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen trotz Depressionen kann dann ratsam erscheinen. Wer in seinem Versicherungsantrag eine Vorerkrankung wie Depressionen oder Burnout ausweist, muss allerdings sehr häufig mit einer Antragsablehnung rechnen. Dem Versicherer erscheint das Risiko dann zu groß, dass der Versicherungsfall später erneut eintritt. Die Erkrankung bei der Beantwortung der Gesundheitsfragen zu verschweigen, ist keine Lösung. Spätestens im Leistungsfall wird der Versicherer genau prüfen, ob alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet wurden. Im schlimmsten Fall kann er die Zahlung einer BU-Rente sogar verweigern, wenn falsche oder unwahre Angaben gemacht wurden. Im Einzelfall kann ein Tarif im Bereich Berufsunfähigkeitsversicherung Depression mit einer vereinfachten Gesundheitsprüfung in Frage kommen. Auch ein verkürzter Betrachtungszeitraum kann die Lösung sein, wenn eine Erkrankung schon längere Zeit zurück liegt. Alternativ kann der Versicherer schon mit dem Vertragsabschluss einen Leistungsausschluss vereinbaren, wenn die Berufsunfähigkeit Depression eintritt. Sogar Risikozuschläge können ausgehandelt werden, sie werden den Versicherungsschutz allerdings massiv verteuern. Weitere Lösungen können der Abschluss einer Erwerbsunfähigkeitsversicherung oder einer kombinierten Unfall- und Dread-Disease-Versicherung sein. Wer eine Berufsunfähigkeitsversicherung Depression abschließen will, nimmt im Idealfall eine Beratung bei einem spezialisierten Versicherungsmakler in Anspruch. Er ist der kompetente Ansprechpartner für schwerwiegende Fälle dieser Art.

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