Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout

Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout
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Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout: Die unterschätzte Ursache einer Berufsunfähigkeit

Etwa 30 Prozent aller Fälle der Berufsunfähigkeit gehen heute auf psychische Erkrankungen wie dem Burnout zurück. Der Burnout ist als Ursache für Berufsunfähigkeit im Rahmen der Berufsunfähigkeitsversicherung anerkannt.

Etwa 25 Prozent aller Berufstätigen werden im Lauf ihres Berufslebens irgendwann einmal berufsunfähig. Mindestens für einen vorübergehenden Zeitraum ist es ihnen aus gesundheitlichen Gründen unmöglich, ihre berufliche Tätigkeit auszuüben. Von allen anerkannten Fällen der Berufsunfähigkeit gehen etwa 30 Prozent auf psychologische Probleme wie Burnout und Depressionen zurück. Es sind erschreckende Zahlen, die die Deutsche Rentenversicherung als Träger der staatlichen Erwerbsminderungsrente und die privaten Versicherer der Berufsunfähigkeitsversicherung regelmäßig vorlegen, denn der Anteil der psychischen Erkrankungen als Ursache für Berufsunfähigkeit ist in den letzten Jahren ständig gestiegen. Was also muss man als Berufstätiger rund um das Thema Burnout und Berufsunfähigkeitsversicherung wissen, und wie kann man sich schützen?

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Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout - Gründe Berufsunfähigkeitsversicherung Kreisdiagramm
Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout: Gründe Berufsunfähigkeitsversicherung Kreisdiagramm

Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout: Burnout ist als Ursache für Berufsunfähigkeit anerkannt

Zunächst einmal ist es wichtig zu wissen, dass sowohl Depressionen als auch Burnout als Ursache einer Berufsunfähigkeit anerkannt sind. Wenn also ein Burnout diagnostiziert ist, leisten die privaten Berufsunfähigkeitsversicherer die vereinbarte Rente der Berufsunfähigkeitsversicherung. Natürlich ist dazu das übliche Beantragungsverfahren zu durchlaufen, es sind Gutachten einzureichen, und es ist mit einer längeren Bearbeitungszeit zu rechnen. Je nach Fall und Diagnose sowie nach Prognosezeitraum kann es sein, dass zunächst nur eine vorübergehende Leistungsphase anerkannt wird, weil man davon ausgeht, dass der Betroffene irgendwann wieder arbeiten kann. Wenn also der Burnout bereits festgestellt wurde, sind Betroffene gut beraten, sich schnellstmöglich mit ihrem Versicherer in Verbindung zu setzen, um das formale Antragsverfahren für die Berufsunfähigkeitsversicherung einzuleiten und um alle nötigen Unterlagen schnellstmöglich vorzulegen.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout: Über- und Unterforderung als häufigster Auslöser für die Berufsunfähigkeitsversicherung

Laut einer deutschlandweiten Studie des Robert Koch-Instituts zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland, sind bereits 11 Prozent der Erwachsenen in Deutschland vom chronischen Stress betroffen. Mehr als vier Prozent der Bevölkerung soll unter einen Burnout leiden. Die Zahlen der Deutschen Rentenversicherung und der privaten Versicherer belegen sehr deutlich, welchen Stellenwert der Burnout als Ursache für den Verlust der Arbeitskraft einnimmt. Obwohl sich ein drohender Burnout an recht vielen Symptomen zeigen kann, gibt es einige Anzeichen, bei denen man als Arbeitnehmer reagieren sollte und Hilfe von außen in Anspruch nehmen sollte. Wer im Beruf unter ständiger Überforderung leidet oder aufgrund von zunehmender Arbeitsverdichtung nicht mehr zur Ruhe kommt, sollte hellhörig werden. Das gilt ganz besonders, wenn sich erste körperliche Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Übermüdung, Magen- oder Rückenprobleme oder psychosomatische Anzeichen bemerkbar machen, die auf eine drohende totale physische oder mentale Erschöpfung hindeuten. Kann man abends oder am Wochenende nicht mehr abschalten, sind die Gedanken ständig am Arbeitsplatz und gibt es letztlich keine freie Zeit mehr, ist es höchste Zeit, aktiv zu werden. Auch wer rund um die Uhr erreichbar ist und offenbar doch nicht das geforderte Arbeitspensum schafft, sollte aufmerksam werden.

Fast ebenso häufig wie eine Überforderung am Arbeitsplatz ist aber auch die Unterforderung. Fühlt man sich nicht genügend ausgelastet, genügt die Arbeit nicht dem eigenen Anspruch und werden vorhandene Fähigkeiten nicht ausreichend gefordert und gefördert, kann eine große psychische Erschöpfung die fatale Folge sein. Grundsätzlich sollte man als Arbeitnehmer also achtsam mit sich selbst und dem eigenen Körper umgehen, um solche drohenden Probleme rechtzeitig zu erkennen und um zielgerichtet zu handeln.

Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout: So wichtig ist eine gute Prävention gegen Burnout

Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von psychischen Problemen als Ursache für eine Berufsunfähigkeit setzen viele Arbeitgeber und auch die Krankenversicherungen zunehmend auf eine umfassende Vorsorge. Angefangen bei psychologischer Unterstützung durch den Arbeitgeber über Sport- und Entspannungsprogramme von Krankenkassen bis zur Empfehlung von Selbsthilfegruppen und sanften Medikamenten reicht das Spektrum, das sowohl Arbeitgeber als auch Krankenkassen einzeln oder in Kooperation anbieten. Wer also das Gefühl hat, sich zunehmend gestresst und überfordert zu fühlen und in einen drohenden Burnout zu geraten, sollte nicht zögern, sich Hilfe von außen zu holen. Wer nämlich rechtzeitig handelt, kann eine völlige Erschöpfung körperlicher oder psychischer Art durchaus verhindern. Dazu ist es allerdings wichtig, sich selbst einzugestehen, dass man Hilfe benötigt und diese auch aufzusuchen. Und auch wenn Arbeitskollegen feststellen, dass der Büronachbar offenbar zunehmend unter der Belastung am Arbeitsplatz leidet, kann ein schnelles Eingreifen sinnvoll sein. Natürlich ist es nie einfach, das drohende Problem unter Kollegen anzusprechen oder sogar den Vorgesetzten um Rat zu bitten. Trotzdem lohnt es sich im Interesse der Firma und des Betroffenen, das Problem rechtzeitig zu erkennen und konstruktiv damit umzugehen, um einem drohenden totalen Erschöpfungszustand vielleicht sogar entgegenzuwirken.

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Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout: Burnout als Grund für die Antragsablehnung der Berufsunfähigkeitsversicherung

Versicherungsexperten empfehlen den frühzeitigen Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout. In jungen Jahren sind die Versicherungsbeiträge noch recht niedrig, und wenn keine Vorerkrankungen vorliegen, droht auch keine Ablehnung des Versicherungsantrags. Wer aber keine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen hat, dürfte nach einem Burnout auf Probleme stoßen, wenn man dann noch eine Versicherung eingehen will. Dies könnte der Fall sein, wenn eine Erkrankung behandelt ist und der Betroffene nach einer vorübergehenden Phase der Berufsunfähigkeit wieder in seinem alten Beruf oder in einer beliebigen anderen Tätigkeit arbeitet.

Beim Abschluss der Berufsunfähigkeitsversicherung Burnout sind Gesundheitsfragen vollständig und wahrheitsgemäß zu beantworten. Wenn daraus zu erkennen ist, dass der Antragsteller bereits einen Burnout hatte, droht fast immer die Ablehnung des Antrags. Damit kann also auch kein Versicherungsschutz abgeschlossen werden. Einige Versicherer verlangen je nach Schwere der Erkrankung einen hohen Risikozuschlag oder einen Ausschluss des Burnouts als Ursache für eine Berufsunfähigkeit. Andere Versicherer haben in der jüngeren Vergangenheit neue Versicherungslösungen auf den Markt gebracht, die eine verkürzte Gesundheitsprüfung vorsehen. Der Betrachtungszeitraum ist dann recht kurz, manchmal wird auch vollständig auf Gesundheitsfragen verzichtet. Im Gegenzug muss der Antragsteller vielleicht eine Karenzzeit akzeptieren, bis der Versicherungsschutz greift, oder er muss andere Einschränkungen annehmen. Als Betroffener nimmt man am besten Kontakt zu einem Versicherungsmakler auf, der auf die Berufsunfähigkeitsversicherung spezialisiert ist. Dort sollte man die Vorerkrankung als Einschränkung unbedingt thematisieren. Ein versierter Versicherungsfachmann kann dabei helfen, doch noch eine vernünftige Berufsunfähigkeitsversicherung zu finden, mit der man sich zu akzeptablen Bedingungen und zu bezahlbaren Preisen gegen den Verlust der Arbeitskraft bei Burnout absichern kann.

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