Der Beitragszuschlag für die Berufsunfähigkeitsversicherung

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Bei Vorerkrankungen können Gesellschaften der Berufsunfähigkeitsversicherung Beitragszuschläge erheben. Zu den wichtigsten Vorerkrankungen gehören beispielsweise Bluthochdruck und Übergewicht.

1. Vorerkrankungen und Höhe Beitragszuschlag
2. Risikozuschlag Berufsunfähigkeitsversicherung und halten des Lebensstandard
3. Alternativen und Auswege bei Beitragszuschlägen

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Für einige Vorerkrankungen ist der Versicherer berechtigt, einen Beitragszuschlag zu erheben. Mit diesem Zuschlag erhöht sich der BU-Beitrag für den Versicherten unmittelbar. Gleichzeitig beteiligt das Versicherungsunternehmen seinen Kunden direkt an dem erhöhten Risiko, welches durch die Vorerkrankung entsteht. Leidet nämlich ein Antragsteller an einer chronischen Krankheit, die zu einem Verlust der Arbeitskraft führen kann, erhöht sich für den Versicherer die Gefahr, dass der Versicherungsfall eintritt. In diesem Fall ist eine BU-Rente zu zahlen, der Versicherer wird den Antragsteller also an seinem erhöhten Risiko beteiligen.

1. Vorerkrankungen und Höhe Beitragszuschlag

Zu den wichtigsten Vorerkrankungen gehören beispielsweise Bluthochdruck, Übergewicht, Bronchitis, Nierensteine, Asthma und Krampfadern. Die Zuschläge des Versicherers sind durchaus unterschiedlich bemessen, doch sie können eine Größenordnung von über 100 Prozent ausmachen. Für den Versicherten bedeutet das, dass sich seine Prämie für den gewünschten Versicherungsschutz um mehr als 100 Prozent erhöht.

2. Risikozuschlag Berufsunfähigkeitsversicherung und halten des Lebensstandard

Mit dem Risikozuschlag in einem unmittelbaren Zusammenhang steht die Frage, wie hoch dieser Zuschlag noch sein darf, um den Lebensstandard nicht zu stark zu senken. Verlangt ein Versicherer einen Zuschlag von über 100 Prozent, fällt dies bei jeder Prämie für den Versicherten sehr stark ins Gewicht. Fraglich ist dabei, ob man diese finanzielle Belastung dauerhaft tragen kann und will. So kann eine monatliche Versicherungsprämie für einen 30 Jahre alten Mann mit einer BU-Rente von 1.500 Euro pro Monat in einem kaufmännischen Beruf mit einer Versicherungsprämie von 100 Euro zu Buche schlagen. Ein Risikozuschlag für einen Asthmatiker liegt aber je nach Versicherer bei rund 100 Prozent. Der Beitrag würde sich damit Monat für Monat auf über 200 Euro erhöhen. Letztlich muss der Antragsteller sich dann fragen, ob dieser Versicherungsschutz überhaupt noch tragbar ist.

3. Alternativen und Auswege bei Beitragszuschlägen

Als Alternative bleibt dem Versicherten zunächst der Weg der Anfrage bei einem anderen Versicherer. Da die Gesellschaften ihre Annahmerichtlinien unterschiedlich gestalten und ihre Risikozuschläge individuell berechnen, ist hier durchaus ein Spielraum gegeben, um bei einem alternativen Versicherer doch noch einen soliden Versicherungsschutz zu erhalten. Kommt diese Option nicht in Frage, können andere Versicherungslösungen als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung ein Ausweg sein. Die Klärung, welche Absicherung dann für den Antragsteller geeignet ist, sollte durch einen erfahrenen Versicherungsmakler begleitet werden. So hat der Versicherte die Sicherheit, doch noch eine bedarfsgerechte Versicherungslösung zu finden.

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