Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung

frau-mann-gespraechVorerkrankungen und bestimmte Tätigkeiten können zu Ablehnungen für die Berufsunfähigkeitsversicherung führen. Wer dennoch nicht auf eine entsprechende Absicherung verzichten möchte, muss sich mit den Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung beschäftigen. Hier finden Sie Alternativen zum BU-Schutz sowie deren Vor- und Nachteile.

1. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung als Alternative zum BU-Schutz
2.  Unfallversicherung als Alternative zum BU-Schutz
3. Dread-Disease-Versicherung und Grundfähigkeitsversicherung als Option sinnvoll?

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Wer keine Möglichkeit hat, aufgrund von Vorerkrankungen oder durch seine berufliche Tätigkeit eine passende Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen, muss dennoch nicht auf eine Absicherung gegen den Verlust der Arbeitskraft verzichten. Als Versicherter sollte man die Varianten kennen, die im Notfall als Alternative in Frage kommen. Zwar bieten sie im Vergleich zur individuellen Berufsunfähigkeitsversicherung nur eine reduzierte Absicherung, doch ist das immer noch besser, als vollständig von einem Versicherungsschutz Abstand zu nehmen. Aus diesem Grund haben auch unabhängige Verbraucherschutzinstitutionen wie Stiftung Warentest mehrfach darauf hingewiesen, dass man keinesfalls ganz auf den nötigen Versicherungsschutz verzichten sollte.

1. Die Erwerbsunfähigkeitsversicherung als Alternative zum BU-Schutz

Eine gute Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung ist die Erwerbsunfähigkeitsversicherung. Hier schützt sich der Versicherte vor der Erwerbsunfähigkeit. Sie tritt ein, wenn er dem Arbeitsmarkt überhaupt nicht mehr zur Verfügung steht. Im Unterschied zur Berufsunfähigkeitsversicherung leistet die Erwerbsunfähigkeitsversicherung also nur, wenn der Versicherte nicht mehr arbeiten kann. Durch diese weitreichende Einschränkung ist auch die Versicherungsprämie deutlich günstiger, denn das Risiko des Versicherers, dass der Versicherte keiner beruflichen Tätigkeit mehr nachgehen kann, reduziert sich erheblich.

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2.  Unfallversicherung als Alternative zum BU-Schutz

Auch die Unfallversicherung kann sich als ergänzende Absicherung anbieten. Der Versicherte muss wissen, dass der Unfall-Begriff in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen sehr eng gehalten ist. Er ist nicht vergleichbar mit dem Unfall-Begriff, den man üblicherweise im alltäglichen Sprachgebrauch verwendet. Ein Unfall ist definiert als ein von außen auf den Versicherten einwirkendes Ereignis, das unvorhergesehen eintritt und das zu einem körperlichen oder geistigen Schaden des Versicherten führt. Tritt ein solches Ereignis ein, leistet eine Unfallversicherung eine Unfall-Rente. In der Regel bietet sie auch eine Einmalzahlung für notwendige Umbaumaßnahmen in der Wohnung an, wenn eine aus einem Unfall resultierende Behinderung dies erforderlich macht. Und schließlich können sogar Bergungskosten oder kosmetische Operationen nach einem Unfall erforderlich sein, welche eine Unfallversicherung vernünftig absichert.

3. Dread-Disease-Versicherung und Grundfähigkeitsversicherung als Option sinnvoll?

Häufig wird die Dread-Disease-Versicherung als Option genannt, wenn eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht in Frage kommt. Die Dread-Disease-Versicherung garantiert eine Einmalzahlung, wenn der Versicherte an einer schweren Krankheit erkrankt. Diese Krankheiten sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen genau festgelegt. In der Regel gehören eine Krebserkrankung, ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt dazu. Ob die Dread-Disease-Versicherung wirklich eine sinnvolle Alternative zur BU-Versicherung ist, muss eine sorgfältige Analyse des Versicherungsbedarfs ergeben. Diese wird im Idealfall von einem erfahrenen Versicherungsmakler durchgeführt. Gleiches gilt für die Grundfähigkeitsversicherung, sie garantiert eine Zahlung, wenn eine der Grundfähigkeiten wie Sehen, Laufen, Sprechen oder Hören aufgrund einer Krankheit eingeschränkt werden.

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