Berufsunfähigkeitsversicherung: Vorerkrankungen immer ernst nehmen

frau-schwarz-weissMit einer erschreckenden Meldung konnte das Handelsblatt vor wenigen Tagen aufwarten: Nach aktuellen Angaben schlummern in unzähligen Verträgen für die Berufsunfähigkeitsversicherung Risiken von einem ungeahnten Ausmaß. Die Ursache liegt meist in Vorerkrankungen, die dem Versicherer vorsätzlich oder unwissentlich unterschlagen wurden. Dann aber droht der Verlust des Versicherungsschutzes, wenn der Versicherte eine Leistung in Anspruch nehmen will.

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Glaubt man dem Bericht von Handelsblatt Online, besteht das größte Problem in der privaten Berufsunfähigkeitsversicherung derzeit darin, in rund 70 Prozent der Fälle fehlerhafte Policen auszuweisen. In über 30 Prozent der Fälle könnte das zu einer Ablehnung einer Berufsunfähigkeitsrente führen, die unmittelbar zum sozialen Abstieg des Versicherten führen würde. Der Hintergrund sind häufig die Gesundheitsfragen, deren Beantwortung von den Versicherten nicht ernst genommen wird. Doch ein besonderes Problem liegt in der fehlerhaften Diagnose vieler Ärzte, denn häufig wird einem Patienten gar nicht mitgeteilt, welche Diagnose der behandelnde Arzt stellt und der Krankenversicherung mitteilt.

Damit Versicherte bei ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich sicher sind, empfiehlt sich eine genaue Nachfrage nach der Diagnose. Wer aber eine falsche Gesundheitsauskunft gegeben hat, muss immer im Einzelfall abwägen. Ob die Information des Versicherers mit nachfolgender Korrektur oder der Neuabschluss bei einem anderen Versicherer sinnvoller ist, bleibt im Einzelfall zu prüfen.

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