Berufsunfähigkeitsversicherung: AU soll Versorgungslücke schließen

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Betriebliche Arbeitsunfähigkeitsversicherung soll Versorgungslücke schließen – Die Zusatzversicherung ist für Arbeitnehmer interessant, die ihren gesetzlichen Krankenversicherungsschutz erweitern wollen.

Mit einem neuen Deckungskonzept will die Assistance Services GmbH in Zukunft die Lücke zwischen dem Krankengeld und der Berufsunfähigkeitsversicherung schließen. Das Konzept der betrieblichen Arbeitsunfähigkeitsversicherung ist für Arbeitgeber interessant, die ihren Mitarbeitern eine zusätzliche Krankenversicherung als Ergänzung zum gesetzlichen Versicherungsschutz anbieten wollen. Sie ist als Gruppenversicherung gedacht, die Beiträge sind altersunabhängig kalkuliert, und eine Gesundheitsprüfung ist nicht geplant.

Somit ist die Zusatzversicherung für alle Arbeitnehmer von Interesse, die ihren gesetzlichen Krankenversicherungsschutz durch eine Zusatzkrankenversicherung erweitern wollen und bessere Leistungen beim Krankengeld wünschen.

Die betriebliche Arbeitsunfähigkeitsversicherung wird von der Assistance Services GmbH in Kooperation mit der Rheinland Versicherung angeboten. Ansprechen möchte man bevorzugt Vertriebe, Maklerpools und Banken, die in Verbindung mit großen und mittelständischen Arbeitgebern stehen. Insgesamt erwartet man ein Potenzial von 30 Millionen Beschäftigten in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis.

Wenn Arbeitnehmer unter einer längeren Arbeitsunfähigkeit leiden und mehr als 42 Tage krankgeschrieben sind, verlieren sie rund 25 Prozent des bisherigen Nettoeinkommens. Diese Versorgungslücke des Krankengeldes kann natürlich durch eine private Zusatzkrankenversicherung für ein Krankentagegeld geschlossen werden. Allerdings trägt der Arbeitnehmer die Beiträge dazu allein, weil es sich um eine private Krankenzusatzversicherung handelt. Die betriebliche Arbeitsunfähigkeitsversicherung ist dagegen als Versorgung des Arbeitgebers gedacht. Sie will die Einkommenslücke zwischen dem Krankengeld der gesetzlichen Krankenkasse und dem bisherigen Nettoeinkommen schließen.

Verbraucherschützer, Versicherungsexperten und Mediziner warnen seit jeher davor, dass das Krankengeld der gesetzlichen Kassen nicht ausreicht, um den gewohnten Lebensstandard bei längerer Krankheit zu erhalten. Dies gilt umso mehr, weil sich der Versicherte nicht mit finanziellen Problemen beschäftigen soll, sondern sich ausschließlich auf seine Gesundung konzentrieren sollte. Mit einer betrieblichen Arbeitsunfähigkeitsversicherung könnte hier zusätzlich vorgesorgt werden. Durch die altersunabhängige Beitragskalkulation und den Verzicht auf eine Gesundheitsprüfung wird die betriebliche Arbeitsunfähigkeitsversicherung auch für Arbeitnehmer interessant, die kein privates Krankentagegeld abschließen könnten.

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