Berufsunfähigkeit: Forsa-Umfrage belegt fehlgeleitete Absicherung

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Viele Arbeitnehmer setzen eher auf die Unfallversicherung als auf eine Berufsunfähigkeitsversicherung

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Eine Ende November 2013 veröffentlichte Forsa-Umfrage belegt, dass die Bundesbürger das Risiko einer Berufsunfähigkeit zwar durchaus erkennen und sich dagegen auch absichern möchten, hierfür aber die falschen Mittel wählen. Ganz oben auf der Agenda steht nämlich die private Unfallversicherung, die zwar preiswert viel leistet, jedoch nicht gegen die Folgen der häufigsten Gründe für eine Berufsunfähigkeit schützt: psychische Erkrankungen und Bandscheibenschäden. Beides sind schwere Gesundheitsschäden, die nichts mit einem Unfall zu tun haben und auf keinerlei Weise aus den Leistungsbegründungen für eine Unfallversicherung hergeleitet werden können, so der Finanzexperte Dr. Tilo Finck von Swiss Life.

Dennoch setzen 57 Prozent der Bundesbürger auf die Unfallversicherung, 38 Prozent auf die Berufsunfähigkeitsversicherung und 12 Prozent auf eine Dread Disease Versicherung gegen Schwersterkrankungen. 24 Prozent aller von Forsa Befragten verlassen sich komplett auf den gesetzlichen Erwerbsminderungsschutz, wobei unter den Umfrageteilnehmern Mehrfachnennungen möglich waren. Ein Drittel der Bundesbürger – vielfach Selbstständige – sind überhaupt nicht gegen das Risiko der Berufsunfähigkeit versichert.

Zu wenig Geld oder zu wenig Information? Es stehe nicht fest, so ein Analyst von Forsa, woran die fehlgeleitete Absicherung gegen eines der aktuell größten Risiken erwerbstätiger Menschen liege. Es könne zwar tatsächlich an fehlenden Mitteln liegen, wie viele der Befragten einräumen, doch noch mehr vermuten Experten eine mangelnde Informationslage. Die Menschen wüssten einfach nicht, so der Versicherungsfachmann Dr. Tilo Finck, wo die Risiken wirklich liegen und wie sie sich adäquat dagegen versichern können.

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