Berufsunfähigkeit: Forsa-Studie zu biometrischen Risiken

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Studie: Die Berufsunfähigkeit gehört zu den größten und dabei am meisten unterschätzten Problemfällen bezüglich der entsprechenden Vorsorge.

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Eine Anfang Juli 2014 veröffentlichte Forsa-Studie zu biometrischen Risiken belegt, dass die Berufsunfähigkeit zu den größten und dabei am meisten unterschätzten Problemfällen bezüglich der entsprechenden Vorsorge gehört. Jeder vierte Berufstätige sei mindestens einmal im Leben – oft nur zeitweilig – von Berufsunfähigkeit betroffen, jedoch sorgt höchstens ein Drittel der Bundesbürger angemessen vor. Der Hintergrund besteht laut der Studie des angesehenen Instituts in der kompletten Ignoranz des Risikos und der Vorsorgemöglichkeiten durch die übergroße Mehrheit der Bevölkerung. Die Experten von Forsa hatten mehr als 1.000 Bundesbürger zu den sechs biometrischen Risiken Todesfall, Invalidität, Berufsunfähigkeit, schwere Krankheit, Langlebigkeit und Pflegefall befragt.

Vorsorgekonzepte bedarfsgerechter gestalten

Die Versicherungsbranche sieht das Problem und bemüht sich behutsam, mit bedarfsgerechteren Konzepten gegenzulenken. Die Berufsunfähigkeitsversicherung soll deshalb neuartiger gestaltet werden, allerdings gelingt nicht jeder Ansatz. Canada Life beispielsweise bietet beim Berufsunfähigkeitsschutz Garantien auf Zahlbeiträge an, andere Versicherer versuchen mit umfassenden Nachversicherungsgarantien zu punkten, wobei die Nachversicherungen bei Heirat, Geburt von Kindern, Berufswechsel und auch Übergang in die Selbstständigkeit möglich sind. Wieder andere bieten berufsunabhängige Prämien – also eine Nivellierung für alle Versicherungsnehmer – an. Laufzeitverlängerungen ohne neue Gesundheitsprüfung und Extras wie vorgezogene Todesfallleistungen oder ein erweiterter Gemeinschaftsschutz gehören ebenfalls zu neuen Leistungen bei BU-Policen. Solche Angebote werden mehr oder weniger gut angenommen, alternative Optionen wie Grundfähigkeitenkataloge, welche die Gliedertaxe ablösen sollten, sind aber gescheitert. Auch der Einschluss von Dread-Disease-Elementen konnte sich überhaupt nicht durchsetzen. Nach Expertenmeinung besteht der Anpassungsbedarf bei der Berufsunfähigkeitsversicherung weiter. Die Branche befinde sich im Wandel, so das Fazit der Forsa-Studie.

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