Beitragserhöhungen für die private Krankenversicherung 2013 bleiben moderat

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Einige PKV-Anbieter bieten sogar eine Verringerung der Beiträge und senken zum Januar 2014 ihre Versicherungsprämien.

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Pünktlich zum Jahresende geben die privaten Krankenversicherer ihre Beitragsanpassungen für das kommende Jahr heraus. Geht es nach dem Online-Portal KVpro.de, halten sich die Anhebungen der privaten Versicherer in diesem Jahr in überschaubaren Grenzen. Die Ursachen könnten in der Umstellung auf die Unisex-Tarife im vergangenen Jahr und in dem abgesenkten Rechnungszins zu sehen sein.

Zum jetzigen Zeitpunkt hat KVpro.de zehn Versicherer analysiert. Dabei blieben die Beiträge weitgehend konstant, Beitragsanhebungen bleiben eher in einem moderaten Bereich, der dem Niveau der Inflationsrate entspricht. Einige Versicherer punkten sogar mit einer Reduzierung der Beiträge und senken zum Januar 2014 ihre Versicherungsprämien.

Insgesamt sollen höhere Selbstbeteiligungen und Preissprünge im zweistelligen Bereich in diesem Jahr bisher die Ausnahme sein. Dennoch gilt es, diese vorläufige Tendenz mit der gebotenen Vorsicht zu betrachten. Tatsächlich hatten einige der großen Versicherer schon vor Wochen kommuniziert, dass sie ihre Beiträge zum Jahreswechsel senken wollen. Andere Gesellschaften hatten umfangreiche Beitragsgarantien für das Jahr 2014 ausgesprochen.

Insgesamt scheint es, als solle der Trend zu kontinuierlich steigenden Preisen für die private Krankenversicherung im Augenblick gestoppt sein. Wer dennoch eine Information zu anstehenden Beitragsanhebungen von seinem Versicherer erhält, muss genau überlegen, was zu tun ist. Ob der Wechsel zu einem neuen Versicherer angebracht ist, bleibt unter Berücksichtigung von mehreren Aspekten zu prüfen. Zum einen dürfen Altersrückstellungen nur mitgenommen werden, wenn der Vertrag nach dem 01. Januar 2009 abgeschlossen wurde. Außerdem bleibt zu berücksichtigen, dass jeder Versicherer im Lauf der Jahre die eine oder andere Beitragssteigerung ausspricht. Sinnvoll kann ein Wechsel nach Paragraph 204 des Versicherungsvertragsgesetzes sein. Bietet der Versicherer einen günstigeren Tarif mit besseren Leistungen an, kann er eine zusätzliche Gesundheitsprüfung fordern. Alternativ darf der Versicherte einen Leistungsausschluss verlangen. Welche Option am besten geeignet ist, weiß ein erfahrener Makler für private Krankenversicherungen, den man für eine Beratung aufsuchen sollte.

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2 Kommentare

  1. Naja, warten wir es mal ab. Unterjährige Beitragsanpassungen waren in der Vergangenheit auch immer häufiger eine Möglichkeit etwas flexibler die Beitragsschraube zu drehen. Ich gehe auch mal davon aus, dass das Thema PKV Beiträge für 2014 noch nicht abgeschlossen ist.

  2. Wenig überraschend. Jetzt wo die SPD bald mitregiert werden die PKV Kassen erst mal vorsichtig sein und nicht unnötig der Partei Munition liefern. Denn die Bürgerversicherung ist der SPD vermutlich lieber. Da heißt es jetzt in Deckung gehen. Sobald klar wird wie es weitergeht, dürften auch wieder Beitragsreaktionen bemerkbar werden.

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