Beitragseinnahmen private Krankenversicherung in 2014 stabil

studie-auswertung
Foto: ©iStock.com/kivoart
Die Beitragseinnahmen beliefen sich im Jahr 2014 auf 36,2 Milliarden Euro, wie der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) jetzt bekannt gab.

Geht es um die Beitragseinnahmen, dann zeigten sich die Zahlen der privaten Krankenversicherer im Jahr 2014 weitgehend stabil. Über alle Gesellschaften hinweg war ein leichter Anstieg von 0,7 Prozent zu verzeichnen. Am Ranking der PKV-Gesellschaften hat sich nach einer Analyse der Zeitschrift für Versicherungswesen im Jahr 2014 nicht viel geändert. Offenbar erweist sich die Situation am Markt ungeachtet aller Turbulenzen an den Kapitalmärkten als recht stabil und kalkulierbar.

Kostenloser Vergleich private Krankenversicherung >>

Die Beitragseinnahmen beliefen sich im Jahr 2014 auf 36,2 Milliarden Euro, wie der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) jetzt bekannt gab. In die Bewertung eingegangen sind 34 Versicherer, davon konnten 23 Gesellschaften ihre Beitragseinnahmen erhöhen. 11 Versicherer mussten dagegen Beitragseinbußen verkraften. Das höchste Wachstum zeigt sich bei der Envivas, sie konnte ihre Einnahmen um 8,6 Prozent im Vergleich zu 2013 steigern. Interessant ist, dass die Spitzenposition demnach von einem Versicherer gehalten wird, der in der Zusatzversicherung sehr präsent ist. Die R+V kommt mit einem Wachstum von 8,4 Prozent auf dem zweiten Rang, die DEVK liegt mit 7,9 Prozent auf dem dritten Platz. Auf den nächsten Rängen folgen die Provinzial, die Ergo Direkt, die Württembergische, die Mecklenburgische und die LVM.

Im Vergleich zum letzten Jahr waren die Nürnberger und die HanseMerkur nicht mehr in dieser Spitzengruppe zu finden. Beim absoluten Wachstum zeigt sich ein etwas anderes Bild, hier liegt die Debeka mit einem Zuwachs von 117 Millionen Euro an der ersten Stelle vor der AXA mit 95 Millionen Euro und der R+V mit 33 Millionen Euro. Bei den Verlierern steht die Central auf dem ersten Platz, sie hatte im Jahr 2014 erneut einen Rückgang von 2,3 Prozent zu verkraften. Er fiel allerdings geringer aus als noch im Jahr 2013. Beitragseinbußen von mehr als einem Prozent gab es beim Deutschen Ring, bei der Allianz und bei der Barmenia.

Mehr zum Thema

Teilen
Facebooktwittergoogle_pluslinkedinmail

ebenfalls interessant ....

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>