BBKK und Union: Gemeinsame Pflegegeldaktion

paar-im-alterBestandskunden können ihr Pflegetagegeld ohne Gesundheitsprüfung erhöhen und damit an die Entwicklung des allgemeinen Preisniveaus anpassen.

Lange war sie angekündigt, jetzt endlich dürfen Bestandskunden mit einer verbindlichen Information rechnen: Die Bayerische Beamtenkrankenkasse und die Union Krankenversicherung starten eine gemeinsame Pflegetagegeldaktion. Bestandskunden können ihr Pflegetagegeld ohne Gesundheitsprüfung erhöhen und damit an die Entwicklung des allgemeinen Preisniveaus anpassen. Die Aktion läuft von Juni bis August. Sie hat das Ziel, Bestandskunden für das wichtige Thema der Pflegevorsorge zu sensibilisieren. Die Kosten für eine ambulante oder stationäre Pflege sind vom Anstieg des allgemeinen Preisniveaus nicht ausgenommen. Vielmehr ist mit einer kontinuierlichen Steigerung zu rechnen, die der laufenden Inflation entspricht.

Mit ihrer Aktion wollen beide Krankenversicherer diesem Umstand Rechnung tragen. Durch eine regelmäßige Anhebung des Pflegetagegeldes sind zukünftige Pflegekosten besser zu tragen, ohne dass ein nennenswerter Eigenanteil anfällt.

Informiert werden Kunden, die bereits ein Pflegetagegeld abgeschlossen haben. Sofern einer der Tarife bisex Pflege-KOMPAKT, PflegeOPTIMAL oder Pflege PREMIUM mit einem Tagegeld zwischen zehn und 50 Euro gewählt wurde und der Versicherte zwischen 30 und 60 Jahren alt ist, wird eine Erhöhung möglich. Kunden mit anderen Tagegeldern erhalten ein Angebot für eine Erhöhung um zehn Euro. Wer bereits eine FörderPflege abgeschlossen hat und zwischen 30 und 70 Jahren alt ist, kommt ohne Gesundheitsprüfung in den Genuss einer Erhöhung. Darüber hinaus informieren die Gesellschaften auch Kunden, die bisher keine Pflegeversicherung abgeschlossen haben. Sie können die attraktive Pflegetagegeldversicherung zu günstigen Konditionen kurzfristig abschließen.

Mit ihrer Aktion gehen beide Krankenversicherer gemeinsam gegen die bestehende Unterversicherung in der privaten Pflegevorsorge vor. Noch immer sehen Experten einen erheblichen Beratungs- und Versicherungsbedarf für den späteren Pflegefall. Wer nicht aus eigenen Mitteln vorsorgt, kann die Pflegekosten im Alter kaum bezahlen. Doch noch immer sind unzählige Versicherte nicht ausreichend informiert, dass die gesetzliche Pflegeversicherung zur Übernahme von Pflegekosten im Alter nicht ausreicht. Hier möchten beide Gesellschaften mit ihrer neuen Informationskampagne ansetzen und für attraktive Versicherungskonditionen sorgen.

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