Bald Impfung gegen Alzheimer?

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Foto: ©iStock.com/Tempura
Alzheimer: Forscher sollen große Fortschritte im Kampf gegen das schleichende Sterben des Gehirns machen.

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1,5 Millionen Deutsche gelten mittlerweile als dement. Demenz, das ist eigentlich nur ein Sammelbegriff für die vielen verschiedenen Krankheiten, die den Verlust der geistigen Fähigkeiten bezeichnen. Die häufigste Erkrankung unter ihnen ist dabei Alzheimer. Über die Hälfte aller Demenz-Kranken leiden daran. Doch jetzt scheint es Hoffnung zu geben, denn Forscher haben große Fortschritte im Kampf gegen das schleichende Sterben des Gehirns gemacht.

Was genau ist Alzheimer?

Bei dieser Form der Demenz bilden sich im Gehirn Ablagerungen von Eiweiß, die man Amyloid-Plaques nennt. Diese Ablagerungen sind pures Gift für die Nervenzellen und lassen sie zügig absterben. Mit Hilfe eines neuen Verfahrens sollen seit kurzer Zeit diese Ablagerungen sehr gut sichtbar gemacht werden können. So lässt sich deutlich schneller beurteilen, ob tatsächlich eine Alzheimer-Erkrankung vorliegt. Derzeit wird das Verfahren jedoch nur zu Forschungszwecken eingesetzt. Man rechnet aber damit, es in naher Zukunft allen Patienten zur Verfügung stellen zu können.

Zudem werden äußerst vielversprechende Substanzen erprobt, auch wenn es bisher noch nicht gelungen ist ein gut wirksames Medikament zu entwickeln, das Alzheimer aufhalten kann.

Aktuell wird eine Impfung gegen Plaques getestet. Diese Impfung könnte eventuell das Auftreten von Alzheimer verhindern! Dem Patienten werden dazu künstlich hergestellte Antikörper gegen die Plaques injiziert. Die Ergebnisse der ersten Studie hierzu sind durchaus vielversprechend, auch wenn diese Studie nur über ein Jahr lief und man daher noch nicht sagen kann, ob und in welchem Umfang sich Nebenwirkungen entwickeln. Vor übertriebenen Erwartungen muss daher also erst einmal gewarnt werden.

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