Ayurveda

LexikonDer Begriff Ayurveda stammt aus dem Altindischen, übersetzt bedeutet er in etwa „Lehre vom Leben“. Nach einer überlieferten Definition zielt diese Lehre darauf ab, die Gesundheit eines gesunden Menschen zu erhalten und einen Kranken von seiner Krankheit zu heilen. Deshalb ist Ayurveda ein ganzheitlicher Ansatz, letztlich ist sie vielleicht sogar eine Philosophie.

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Die traditionelle Lehre der Ayurveda kennt eine Reihe von eigenständigen medizinischen Bereichen, so zum Beispiel die Innere Medizin, die Chirurgie, die Ernährungslehre, die Pflanzenheilkunde oder ausleitende Verfahren. Hinzu kommen Ölmassagen, Stirnölgüsse und Kräuterschwitzbäder. Sie zielen darauf ab, Giftstoffe aus dem Körper oder aus den Schleimhäuten zu ziehen, um den Körper damit zu reinigen.

Die Vorbeugung von Krankheiten hat in der Ayurveda eine wichtige Bedeutung. Ist sie aber als Behandlung einer akuten oder einer chronischen Erkrankung erforderlich, versteht sie sich als Ergänzung der Schulmedizin, nicht als Konkurrenz.

Ob eine Ayurveda-Behandlung bei Migräne, Gastritis oder vielen anderen Krankheitsbildern als Behandlung anerkannt und von den Krankenkassen erstattet wird, hängt sehr von dem ausgewählten Tarif ab. Sieht eine Zusatzkrankenversicherung oder eine Krankenvollversicherung die Erstattung von alternativen Heilmethoden vor, die über das Hufelandverzeichnis hinausgehen, kann dadurch auch die Ayurveda abgedeckt sein.

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