AXA startet neue Pflegevorsorge-Aktion

frauen-sofa
Foto: ©iStock.com/AlexanderNovikov
Mit der neuen Pflegevorsorge-Aktion kommt die AXA ihrer Informationspflicht gegenüber den Versicherten in hohem Maße nach.

Erst vor wenigen Tagen dürften AXA-Versicherte im Tarif Pflegevorsorge Flex ein Informationsschreiben zum tariflichen Optionsrecht auf Höherversicherung erhalten haben. Wer dieses Recht ausübt, darf ohne erneute Gesundheitsprüfung und ohne Wartezeiten ganz bequem eine Anpassung des Versicherungsschutzes vornehmen. Der Tarif Pflegevorsorge Flex wurde erst im Mai 2015 von Stiftung Warentest mit der Note „Gut“ und 2,0 ausgezeichnet. Interessant ist die Aktion der AXA schon deshalb, weil der Versicherungsschutz für ein zusätzliches Pflegetagegeld regelmäßig überprüft und angepasst werden sollte, damit im Pflegefall tatsächlich ein solider und ausreichender Versicherungsschutz zur Verfügung steht.

Mit der neuen Pflegevorsorge-Aktion kommt die AXA ihrer Informationspflicht gegenüber den Versicherten in hohem Maße nach und spricht gezielt ein Thema an, das im Alltag leicht in Vergessenheit gerät. Hat man nämlich erst einmal ein zusätzliches Pflegetagegeld abgeschlossen, bleibt die Versicherungspolice meist im Schrank und wird erst dann wieder angefasst, wenn man eine Leistung beanspruchen muss. Doch im Lauf der Jahre kann sich der Pflegebedarf ändern.

Insbesondere durch die laufende Steigerung der Preise entsteht ein Inflationseffekt, der bei jeder langfristig abgeschlossenen Versicherung zu beachten ist. Wenn ein Pflegetagegeld in Höhe von 1.500 Euro pro Monat für Pflegestufe 3 heute noch als ausreichend erscheint, wird dieser Bedarf in einigen Jahren allein aufgrund der Inflation deutlich höher sein. Ein Tarif mit Optionsrecht berücksichtigt diese Entwicklung, er sieht vor, dass das abgeschlossene Pflegetagegeld in regelmäßigen Abständen erhöht werden darf. Ganz wichtig dabei: Die AXA verzichtet auf eine Gesundheitsprüfung, es fallen also keine Risikozuschläge an. Selbst wenn der Versicherte seit dem ersten Abschluss des Vertrags erkrankt wäre und diese Erkrankung im Versicherungsantrag nun angeben müsste, darf der Versicherer dafür keinen Risikozuschlag verlangen. Damit bleiben die Kosten für die Höherversicherung kalkulierbar. Vor allem darf der Versicherte sein Optionsrecht sicher ausüben, ohne mit einer Antragsablehnung rechnen zu müssen. Deshalb sollten betroffene Versicherte ihr Optionsrecht unbedingt wahrnehmen.

Mehr zum Thema

ebenfalls interessant ....

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.