Aussagen einer Studie zu Alkoholsucht und Sterblichkeit

Eine neue Studie zur Alkoholsucht zeigt schockierende Ergebnisse. So soll die Lebenserwartung von Alkoholsüchtigen 20 Jahre geringer sein. Daneben sollen Frauen besonders betroffen sein und Therapien kaum einen positiven Einfluss auf die Lebenserwartung besitzen. Doch was ist dran an diesen Aussagen?

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Die Aussagen aus der Studie

Laut der Studie sollen Alkoholabhängige eine um etwa 20 Jahre geringere Lebenserwartung besitzen als Menschen, welche noch nie alkoholsüchtig waren. Dies ist bereits die Kernaussage und schockiert zunächst. Die Studie gilt als repräsentativ und damit auch als glaubwürdig. Dennoch lassen einige Aussagen aufhorchen. Die Probanden der Studie welche von der Alkoholsucht betroffen waren starben mit etwa 60 Jahren. Damit liegen diese tatsächlich deutlich hinter der durchschnittlichen Lebenserwartung. Doch woran die betroffenen genau gestorben sind wurde nicht untersucht. Und genau dieser Aspekt könnte die Aussagekraft der Studie Zweifelhaft erscheinen lassen.

Gerade die Todesursachen könnten wichtige Rückschlüsse geben, ob es sich tatsächlich um alkoholbedingte Erkrankungen handelt oder nicht. Es dürfte wahrscheinlich sein, dass der eine oder andere gegebenenfalls noch andere Laster als den Alkohol hatte, welche ein schnelleres Ableben förderten. Bis dieser letzte Punkt nicht untersucht und ausgewertet ist, dürfte das Ergebnis dieser Studie nur eingeschränkt Geltung besitzen.

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