Assekurata mit neuer Tarif-Studie für die private Krankenversicherung

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Assekurata-Studie zur Überprüfung von Mindestanforderungen in der privaten Krankenversicherung

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Mit einer neuen Assekurata-Studie will das Analysehaus die Erfüllung von Mindestanforderungen in der privaten Krankenversicherung genauer überprüfen. Die Ratingagentur hat dabei die Entwicklung des Preis-Leistungs-Verhältnisses und die Einbindung von PKV-Mindestanforderungen in die Leistungen der Vollversicherungstarife im Detail untersucht.

Die Studie enthält auch Ergebnisse zur Beitragsentwicklung im Vergleich Bisex zu Unisex für einen 30-jährigen Musterkunden im Segment der Einsteiger-, Komfort- und Premiumtarife. Untersucht wurde der Erfüllungsgrad der vom PKV-Verband verlangten Mindestanforderungen. Im Fokus standen die Kostenübernahmen bei ambulanter Psychotherapie, bei Suchtmaßnahmen und aus dem Hilfsmittelkatalog. Geprüft wurde jeder einzelne Tarif auf der Basis eines festgelegten Kriterienkatalogs der Assekurata. Auch weitere Leistungsverbesserungen in den Unisex-Tarifen wurden ausreichend berücksichtigt. Schließlich wurden die Beitragsveränderungen genauer analysiert.

Geprüft wurden 25 Gesellschaften und 51 Tarife. Die Studie zeigt, dass zwar insgesamt durchaus massive Verbesserungen in der Tariflandschaft zu verzeichnen waren. So haben viele Versicherer die Empfehlungen des PKV-Verbandes zu den Mindestanforderungen in ihrer Tariflandschaft umgesetzt. Entsprechend freuen sich viele Versicherte heute über Kostenübernahmen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Doch offenbar besteht weiterhin Luft bei der Umsetzung dieser Standards. Die Assekurata hat trotz der erfreulichen Entwicklung in der Tariflandschaft festgestellt, dass weitere Verbesserungen durchaus wünschenswert wären. Dies gilt übrigens auch für die Versicherungsbedingungen im Premiumsegment. Selbst die hochpreisigen Tarife sind bisher noch nicht flächendeckend mit Top-Leistungen ausgestattet, vielmehr dürften Patienten in den teuren Tarifen noch mit weiteren Verbesserungen rechnen.

Die Assekurata attestiert weiterhin, dass die Beratungsintensität in der privaten Krankenversicherung aufgrund der neuen Unisex-Tarife mit verbesserten Leistungen weiter gestiegen ist. Mehr denn je müssen Versicherte deshalb sehr sorgfältig prüfen, für welchen Versicherer und für welchen Tarif sie sich entscheiden. Die Einführung der Unisex-Tarife hat durch die unterschiedliche Berücksichtigung der Mindeststandards nicht für Erleichterungen auf Seiten der Kunden gesorgt. Vielmehr wurde der Beratungsaufwand durch die freiwillige Einbindung der Mindestanforderungen offenbar noch einmal deutlich erhöht.

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