Arbeitnehmer schätzen betriebliche PKV

Junge MenschenEs ist ein Ansatz, der in den deutschen Unternehmen bisher noch wenig Gehör findet: Mit einer betrieblichen Zusatz-Krankenversicherung können Betriebe hochqualifizierte Mitarbeiter dauerhaft an sich binden. Viele Arbeitnehmer sind mit den Leistungen der gesetzlichen Kassen nicht mehr zufrieden. Entsprechend begehrt ist eine zusätzliche Krankenversicherung.

Die Hälfte der Arbeitnehmer hält Kranken-Zusatzversicherung für elementar

Wie eine aktuelle Umfrage von Towers Watson jetzt ergab, sind viele Mitarbeiter und insbesondere Berufseinsteiger sehr an einer zusätzlichen Absicherung durch den Arbeitgeber interessiert. Sie wird damit sogar zum ausschlaggebenden Argument im sogenannten War for Talents. So belegt die Umfrage, dass über 50 Prozent der Arbeitnehmer eine Kranken-Zusatzversicherung für elementar halten, fast 94 Prozent würden sie sogar aus eigener Tasche zahlen. Rund 33 Prozent würden zwischen 15 und 40 Euro pro Monat für die zusätzliche Absicherung ausgeben. Besondere Aufmerksamkeit verdient nach Aussage der Befragten aber die arbeitgeberfinanzierte Kranken-Zusatzversicherung, die als betriebliche Nebenleistung direkt hinter der betrieblichen Altersvorsorge rangiert.

Die Studie zeigt dann auch, wie sehr Mitarbeiter heute langfristig denken und sich um die Vorsorge in Sachen Ruhestand und Gesundheit Gedanken machen. Im eigenen Interesse und zum Wohl des Arbeitgebers werden die Gesundheit und ihre Erhaltung somit immer wichtiger. Für Arbeitgeber ist das gesamte betriebliche Gesundheitsmanagement damit ein sehr wichtiger Ansatzpunkt auf der Suche nach motivierten und top-ausgebildeten Fach- und Führungskräften.

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