Anstieg psychische Erkrankungen bei Arbeitnehmern

psycho-erkrankungenPsycho-Erkrankungen: Mehr als ein Mode-Trend – Psychische Beschwerden machen weiterhin einen großen Anteil an Erkrankungen in der Arbeitnehmerschaft aus, fand eine Studie der Techniker Krankenkasse (TK) jetzt heraus. In den vergangenen acht Jahren hat sich die Zahl der Arbeitsausfälle aufgrund psychischer Beschwerden bei Arbeitnehmern in Rheinland-Pfalz verdoppelt.

So waren im vergangenen Jahr 2,36 Tage an Arbeitsausfällen wegen psychischer Belastung zu verzeichnen, im Jahr 2004 lag dieser Anteil noch bei 1,57 Tagen. Die Studie basiert auf Krankschreibungen und Arzneimitteldaten der bei der TK versicherten erwerbstätigen Personen.

Einen gravierenden Anteil machen Arbeitnehmer in Teilzeit oder in Leiharbeit aus sowie Beschäftigte, die Familie und Beruf miteinander vereinbaren müssten, belegt die Untersuchung. Gerade befristete Arbeitsverhältnisse führen zur Angst vor Arbeitslosigkeit, doch auch das generell hohe Arbeitspensum, die ständige Erreichbarkeit und Überstunden sind wichtige Gründe für die steigende Quote der psychisch bedingten Krankschreibungen.

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Die Studie der Techniker Krankenkasse ist nicht die erste dieser Art, doch es ist erschreckend, wie sehr sich die Resultate der Analyse ähneln. Ganz ähnliche Ergebnisse wurden in den vergangenen Monaten schon von unterschiedlichster Stelle veröffentlicht, und immer geht es darum, wie sehr die Arbeitswelt zu psychischen Belastungen führen kann. Es bleibt die Frage, welche Schritte die Krankenversicherer zur Vorsorge und zur Therapie bieten.

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