Also doch – Gesättigte Fettsäuren unbedingt meiden

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Foto: ©iStock.com/kivoart
Studie der Harvard School of Public Health: Kardiovaskuläre und neurodegenerative Erkrankungen können durch falsche Fette in der Ernährung ausgelöst werden.

Gesättigte Fettsäuren sind doch sehr ungesund. Die jüngst veröffentlichte Studie der Harvard School of Public Health hat aufgezeigt, dass kardiovaskuläre und neurodegenerative Erkrankungen, die in Deutschland eine der häufigsten Todesursachen sind, durch falsche Fette in der Ernährung ausgelöst werden. Der Konsum gesättigter Fettsäuren erhöht das Risiko beträchtlich. Dagegen senkt der Verzehr ungesättigter Fettsäuren die Gefahr zu erkranken immens.

Eine Ernährung mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren besteht unter anderem aus hochwertigem, kaltgepresstem Olivenöl, Nüssen, fettreichem Fisch wie Makrele, Kabeljau oder Lachs sowie Avocados.

Aufgrund der aktuellen Ergebnisse empfehlen die Forscher dringend zu einem Wechsel der Fettsäuren. Das bedeutet statt Fleisch lieber Fisch, anstatt tierischem Fett wie Butter sollte man auf Margarine zurückgreifen und Chips und Süßigkeiten müssen durch verschiedene Nüsse, Obst und Gemüse ersetzt werden.

Fette sind für unsere Gesundheit sehr wichtig und nicht von vorneherein schlecht und machen auch nicht immer gleich dick. Wer die Anzahl der täglich zugeführten Kalorien beachtet, kann auch ruhig etwas mehr Fett essen, wenn es denn das richtige Fett ist.

Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE ( schließt sich den Leitlinien zur Fettzufuhr der Havard Studie an.

Dazu bedarf es für den Verbraucher gar keine große Umstellung. Es reicht bereits aus anstatt Butter eine pflanzliche Margarine auf das tägliche Brot zu streichen. Dadurch erreicht man bereits innerhalb eines Jahres eine Reduzierung der ungesunden, gesättigten Fettsäuren um zwei Kilogramm. Gleichzeitig erhöht man dadurch die Aufnahme der gesunden, mehrfach ungesättigten Fettsäuren um etwa ein Kilogramm.

Diese kleine Umstellung der Ernährung ist ein großer Schritt auf dem Weg zu einer gesunden Lebensweise. So lässt sich das Risiko für Schlaganfall und Herzinfarkt bereits deutlich senken.

Fazit:
Wer sich nur im kleinen Umfang bemüht die gesättigten Fette gegen mehrfach ungesättigte Fettsäuren zu ersetzen, kann seiner Gesundheit viel Gutes tun. Dazu sollte man Nüsse, fettreichen Fisch sowie pflanzliche Fette in den Speiseplan einbauen. Auf Butter und Käse muss man dafür weitgehend verzichten.

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Quelle: http://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine

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