Allianz passt Beihilfetarife für die private Krankenversicherung an

Steigerung-diagramm
Allianz Krankenversicherung erhöht die Beiträge für einige PKV-Tarife

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Versicherte der Allianz mit Beihilfeanspruch erhalten in den nächsten Tagen Post von ihrer Gesellschaft: Der Versicherer erhöht die Beiträge für einige Tarife, betroffen sind sowohl verkaufsoffene Tarife als auch Versicherungswerke für Bestandskunden, die bereits für den Verkauf geschlossen sind. Wie die Allianz jetzt bekannt gab, sind bei den verkaufsoffenen Tarifen der Beihilfe Ambulant, der Beihilfe Ambulant 30 Prozent mit Selbstbeteiligung und der Beihilfe Ambulant 50 Prozent mit Selbstbeteiligung betroffen. Erhöht werden die Beiträge für Erwachsene und für Kinder, bei Jugendlichen sind keine Anhebungen zu erwarten.

Der Beihilfe Krankenhaus für Beamtenanwärter dürfte ebenfalls eine Beitragserhöhung zu verzeichnen haben. Alle anderen verkaufsoffenen Tarife bleiben vorläufig unverändert. Bei den bereits geschlossenen Bisex-Tarifen werden Anhebungen für die Tarife 74, 75, 84 und 85 für Männer und Frauen sowie für Jugendliche angekündigt.

Die moderaten Beitragssteigerungen im Unisex-Bereich lassen vermuten, dass die Beitragskalkulation bei der Einführung der Unisex-Tarife im Dezember 2012 auf einem recht soliden Fundament beruht. Zum damaligen Zeitpunkt wurden alle Tarife auf eine identische Festlegung für männliche und weibliche Versicherte umgestellt. In diesem Zusammenhang haben viele Versicherer sehr sorgfältig an der Kalkulation gearbeitet. Dass jetzt keine weiteren Beitragssteigerungen zu verzeichnen sind, spricht für die damalige Vorgehensweise und für fundiert ermittelte Beiträge.

Ungeachtet der überschaubaren Beitragsanhebungen für Beamte hat jeder Versicherte das Recht, seinen Versicherungsschutz bei einer angekündigten Beitragserhöhung zu überprüfen und den Versicherer zu wechseln. Ein unabhängiger Tarifvergleich bei einem Makler für Versicherungen kann Klarheit bringen, ob sich dieser Wechsel lohnt. Es gilt nämlich zu beachten, dass die Beiträge von allen Versicherern im Lauf der Zeit angepasst werden. Außerdem geht bei einem Wechsel des Versicherers ein großer Teil der gebildeten Altersrückstellungen verloren. Deshalb ist ein Versicherungswechsel in der privaten Krankenversicherung ungeachtet des ersten Ärgers nach einer Beitragsanhebung meist nicht zu empfehlen. Dennoch verschafft ein Tarifvergleich die erforderliche Transparenz und Sicherheit.

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