Alles spricht für den Apfel

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Wissenschaftler am Max-Rubner-Institut in Karlsruhe untermauerten jetzt den gesundheitlichen Wert, den der regelmäßige Verzehr von Äpfeln mit sich bringt

Der Apfel ist und bleibt das beliebteste Obst der Deutschen. Wissenschaftler untermauerten jetzt den gesundheitlichen Wert, den der regelmäßige Verzehr von Äpfeln mit sich bringt und fanden ausschließlich lobende Worte für die runde Frucht.

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One apple a day, keeps the doctor away!

Nicht jeder vermutet, dass der Apfel ein überaus hochwertiges, kalorienarmes Nahrungsmittel ist. Am Max-Rubner-Institut in Karlsruhe hat man es jetzt jedoch unter Beweis gestellt. Trotz weniger Kalorien ist der Apfel eine kleine Vitamin-Bombe mit vielen Mineralstoffen, Ballaststoffen und einer erstaunlichen Portion an gesunden sekundären Pflanzenstoffen. Der Apfel tut also der Figur sehr gut, denn ein mittelgroßer Apfel hat lediglich etwa 54 Kilokalorien. Dennoch füllt er den Magen und macht satt, vorausgesetzt, dass er mitsamt der Schale gegessen wird.

Der Apfel nährt zusätzlich unsere Zellen. Sein Vitamin-C Gehalt schützt vor Zellschäden und stärkt das Immunsystem. Ein einhundert Gramm schwerer Apfel enthält im Durchschnitt 12 Milligramm Vitamin-C. Das entspricht einem Zehntel des täglichen Bedarfs an diesem Vitamin. Besonders viel an Vitamin-C findet man übrigens in den Sorten Braeburn (24 Milligramm) und Pilot (23 Milligramm).

Der Genuss von Äpfeln ist aber auch für das Herz gut. Das liegt an den sekundären Pflanzenstoffen. Dies sind Farbstoffe sowie Substanzen, die im Obst gebildet werden, um sich vor Schädlingen zu schützen. Ganz besonders viel Flavonoiden und Phenolsäuren hat der Apfel zu bieten. Sie haben einen positiven Einfluss auf die Blutgerinnung und den Blutdruck und schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Doch auf die Schale kommt es beim Verzehr aber immer an, denn mehr als die Hälfte dieser Substanzen befinden sich dort. Interessant ist auch, dass die älteren, eher regionalen Apfelsorten mehr sekundäre Pflanzenstoffe vorweisen können.

Der Mineralstoffgehalt eines Apfels ist ebenfalls beeindruckend. Die Frucht versorgt uns mit Kalium, das wichtig für Nerven und Muskeln ist. Auch Calcium und Eisen sind in dem runden Obst enthalten. Beide sind wichtig für starke Knochen und den Transport von Sauerstoff im Blut.

Unbedingt erwähnenswert halten die Wissenschaftler jedoch den Ballaststoff-Reichtum des Apfels, der sich wiederum vor allem in der Schale befindet. Dieses sogenannte Pektin wirkt verdauungsfördernd und senkt den Cholesterin-Spiegel. Man hat nachgewiesen, dass Menschen, die viele Äpfel essen nicht so häufig an Lungen- und Dickdarmkrebs erkranken. Wieso das so ist, konnte bisher noch nicht ganz eindeutig nachgewiesen werden. Die laufenden Studien des Max-Rubner-Instituts zeigen jedoch, dass trüber Apfelsaft bestimmte Frühstadien von Dickdarmkrebs in Schach halten kann.

Wer reichlich Äpfel isst, kann sogar die weißen Blutkörperchen vor DNA-Schäden schützen.
Die Ballaststoffe zusammen mit den sekundären Pflanzenstoffen könnten für diesen positiven Effekt verantwortlich sein. Man vermutet aktuell auch, dass die Inhaltsstoffe des Apfels die Zusammensetzung der Darmflora günstig beeinflusst.

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