Achtung Männer – Bakterien im Bart!

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Foto: ©iStock.com/kivoart
Dermatologen vom Birmingham Trichology Centre stellten fest, dass Bartträger ein höheres Risiko aufwiesen eine Hautinfektion zu entwickeln.

Aktuell warnen Forscher davor, dass sich im männlichen Bart zunehmend Bakterien befinden könnten. Gerade die Haare im Gesicht sind nämlich sehr anfällig für Hautinfektionen. Bakterien nisten sich dort besonders gerne ein. Dies kann auch eine Gefahr für den Partner bedeuten, wenn es zu engem Hautkontakt, wie etwa beim Küssen, kommt.

Männer mit Bart – ein Gesundheitsrisiko?

Kann man also sagen, dass bärtige Männer ein größeres Gesundheitsrisiko darstellen?
Dermatologen vom Birmingham Trichology Centre äußerten sich jetzt gegenüber der britischen Tageszeitung “Daily Mail” darüber.

Sie stellten definitiv fest, dass Bartträger, zumindest für sich selbst, ein höheres Risiko aufwiesen eine Hautinfektion zu entwickeln. Die dabei entstehenden Keime könnten aber ebenso beim engen Hautkontakt auf den jeweiligen Partner übertragen werden.

Für das hohe Infektions-Risiko scheint die spezielle Struktur der Barthaare verantwortlich zu sein. Wie die Forscher mitteilten, seien Barthaare besonders geformt. Das heißt, sie laufen nach oben hin spitz zu. Wenn sie dann nach einiger Zeit lockig und weich werden, erhalten sie Knicke. In diese Knicke setzen sich die Bakterien mit Vorliebe. Das kann zum Beispiel bei einer Erkältung, wenn die Nase läuft, extrem unangenehme Folgen haben. Dann sammeln sich Krankheitserreger in Massen in den Barthaaren unterhalb der Nase.

Pflege – Das hilft!

Mikrobiologen von der Londoner Queen Mary University warnen daher deutlich vor ungepflegten Bärten und berufen sich dabei auf die aktuellsten, wissenschaftlichen Nachforschungen.

Tägliches waschen und kämmen des Bartes sind oberstes Gebot. Diese einfache Maßnahme reicht oft schon aus, um die Haut unter dem Bart zu schützen. Das verhindert eine Entzündung der Haut. So haben Bakterien kaum eine Chance sich zu vermehren.

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