Abnehmen – Ernährung wichtiger als Sport

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Foto: ©iStock.com/LeoPatrizi
Forscher vom Institut für Ernährung & Gesundheitsförderung der Arizona State University: Sport kann Übergewicht bei falscher Ernährung hervorrufen.

Nicht immer ist sportliche Aktivität die Lösung, wenn es um den Abbau von Übergewicht geht. Körperfett kann sogar mehr werden, wenn man viel Sport treibt ohne dabei seine Ernährungsgewohnheiten zu ändern.

Normalerweise geht man davon aus, dass Sport gut für die Figur ist. Forscher vom Institut für Ernährung & Gesundheitsförderung der Arizona State University haben dazu nun interessante Ergebnisse geliefert und aufgezeigt, was der regelmäßige Sport für die Figur bedeutet.

Dafür ließen sie 81 deutlich übergewichtige Frauen zwischen 25 und 40 Jahren zwölf Wochen lang regelmäßig Sport treiben. Es wurde dreimal in der Woche für dreißig Minuten auf einem Laufband trainiert. Die Frauen änderten in dieser Zeit jedoch nichts an ihrer Ernährung.

Die Annahme der Forsche dass die Frauen mit dem höchsten Körperfettanteil durch den Sport am meisten abnehmen würden, war jedoch ein Irrtum. Fast zwei Drittel der teilnehmenden Frauen nahmen sogar zu. Bei den anderen Probandinnen war der Fettverlust nur sehr gering. Die meisten Teilnehmerinnen hatten nach den drei Monaten jedoch mehr Körperfett als zuvor.

Die Wissenschaftler nehmen an, dass dieses schlechte Ergebnis der Tatsache zu verdanken ist, dass die Frauen nach dem Sport einfach mehr aßen. Sie taten dies, weil sie davon ausgingen auch deutlich mehr Kalorien verbraucht zu haben. Doch der Verbrauch an Kalorien durch Sport wird eindeutig überschätzt. Die dreißig Minuten auf dem Laufband verbrauchten beispielsweise maximal 350 Kilokalorien. Das ist mit einem einzigen Schokoriegel schnell wieder aufgenommen.

Die Studie zeigt also, dass ohne eine Umstellung der Ernährung sportliche Aktivitäten auch nicht viel bewirken können, wenn es um die Gewichtsabnahme geht.

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Quelle: www.focus.de

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