2011 glänzte durch verhaltene Inflation – Auch in der PKV?

Kaum ist das Jahr 2011 Geschichte, werden auch schon die ersten Kennzahlen des Jahres veröffentlicht, so zum Beispiel die jährliche Inflationsrate. Sie lag in 2011 bei 2,3 Prozent und war damit zwar deutlich höher als in 2010, aber deutlich unter dem im Sommer erwarteten Maß der Dinge.

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Insgesamt war es also eher eine verhaltene Teuerungsrate, die uns das Jahr 2011 beschert hat. Doch wie sieht es in der privaten Krankenversicherung aus? Darf auch sie sich einer moderaten Inflationsrate rühmen, oder gelten hier ganz andere Maßgaben?

Tatsächlich schwebt das Damoklesschwert der „Medizinischen Inflation“ weiterhin über der privaten Krankenversicherung. Sie steht für weitere Kostensteigerungen durch neue Behandlungsmethoden und Medikamente, aber auch für höhere Honorare. So wichtig effiziente Behandlungen gerade für Schwerkranke also sind, so teuer sind sie meist auch und verursachen den Gesellschaften dadurch weiterhin hohe Kosten.

Und auch die Gebührenordnung für Zahnärzte ändert sich zum Januar 2012 und sorgt für höhere Honorare und Kosten. Das Problem der Inflation wird also in der Krankenversicherung weiterhin ein Thema bleiben. Als Versicherter darf man sich wohl freuen, wenn die Behandlungskosten und die Honorare auf einem weiterhin stabilen Niveau bleiben. An der Problematik der Inflation in einer bedeutenden Größenordnung wird sich in 2012 aber erst einmal nichts ändern.

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